​Eine besonders spannende Personalfrage, die beim FC Bayern München in naher Zukunft geklärt werden muss, beschäftigt sich mit dem Ersatztorwart des FC Bayern. Der Vertrag von Sven Ulreich läuft zum 30.06.2018 aus. Aktuell überzeugte Ulreich mit guten Leistungen und Paraden für den Verein. Doch klar ist auch: wenn Manuel Neuer wieder fit ist, wird sich der 29-Jährige wieder mit einem Platz auf der Bank zufrieden geben müssen. Die Frage, die sich Ulreich laut einem Interview mit der Bild derzeit stellt, heißt also: bleiben oder gehen?


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Sitzen oder spielen? Diese Frage stellt sich für Sven Ulreich bei den Bayern.


"Wenn man mal beim FC Bayern war, gibt es nicht viel Besseres auf der Welt. Vom Niveau her, auch von der ganzen Struktur. Aber: Überspitzt formuliert ist es die Frage, ob man lieber sitzen oder spielen möchte", so fasst Ulreich die aktuelle Thematik und seine Überlegungen rund um einen Verbleib beim deutschen Rekordmeister zusammen. Ulreich steht seit 2015 bei den Bayern unter Vertrag, gewann zwei Mal die deutsche Meisterschaft und einmal den Pokal. Für die Bayern absolvierte er bisher 31 Partien. Nun hätte Ulreich die wohl letzte Chance auf einen Stammplatz bei anderem anderen Verein.


Angesprochen auf die konkrete Frage nach seiner Zukunft sagte Ulreich: "Ich lasse es auf mich zukommen. Klar ist es schwer, sich wieder auf die Bank zu setzen, wenn man Blut geleckt hat, das Kribbeln wieder hatte, das als Nummer 2 ein wenig abhanden kommt. Aber ich fühle mich beim FC Bayern wohl, es macht enorm Spaß." 

Eintracht Frankfurt v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Wird bald eine grundlegende berufliche Entscheidung treffen müssen: Sven Ulreich.


Ein Verbleib beim amtierenden Meister, dem er mit einer Parade im Elfmeterschießen das Weiterkommen im Pokal gegen Leipzig sicherte und auch den Sieg gegen den VfB am letzten Spieltag festhielt, scheint nicht ausgeschlossen. "Bayern ist der erste Ansprechpartner – und muss ja auch erst mal wollen. Aber klar, ich will erst mal mit Bayern reden. Aber man muss sich Gedanken machen, was im Sommer kommt. Ich bin jetzt 29, mit 33 muss ich nicht noch mal irgendwo neu anfangen", so Ulreich weiter. Die Frage um die Zukunft des Ex-VfB-Keepers ist dabei eventuell auch eine, die den neuen Bayern-Trainer zur kommenden Saison etwas angehen könnte.