​Eigentlich hat sich abgezeichnet, dass Rafinha den FC Bayern München im Winter Richtung Brasilien verlassen wird. Sein Berater Lincoln hat in den vergangenen Wochen nämlich mehrmals betont, dass sein Klient gehen möchte. Nun stellt sich aber der Rekordmeister quer.

​​Denn wie Globo Esporte berichtet, hat der FC Bayern dem interessierten Klub Palmeiras São Paulo eine Absage für einen Wechsel erteilt, die der brasilianische Erstligist akzeptiert hat. Nun wird man sich anderweitig für die Problemzone der Außenverteidigung auf der rechten Seite umschauen müssen.


Rafinha ist zwar kein Stammspieler in München, doch in der bisherigen Saison konnte man durchaus erkennen, wie sehr der Verein einen Back-Up für die defensiven Außenbahnen benötigt. Der 32-jährige vierfache Nationalspieler kam in dieser Spielzeit schon 20 Mal zum Einsatz und musste zumeist als Linksverteidiger einspringen, da sowohl Juan Bernat als auch David Alaba verletzt ausfielen.


Für den Spitzenreiter der Bundesliga-Tabelle hat Rafinha in seiner Laufbahn 221 Pflichtspiele absolviert. Und obwohl er lieber zu einem Klub mit Aussicht auf einen Stammplatz wechseln würde, zeigt er bei der Arbeit unter Cheftrainer Jupp Heynckes engagierten Einsatz. 


Sollte Rafinha zum Ende der Saison weiterhin Abschiedsgedanken hegen, wird er den Verein aufgrund seines bis Sommer 2018 laufenden Vertrags verlassen können. Dem Bericht zufolge ist der FC Bayern aber viel mehr daran interessiert, den Kontrakt mit Rafinha um zwei weitere Jahre zu verlängern.