​Borussia Mönchengladbach hat am Samstagabend nach dem unglücklichen Eigentor von Innenverteidiger Jannik Vestergaard zwei Punkte verschenkt und musste sich vor heimischem Publikum mit dem Unentschieden gegen den FC Schalke zufrieden geben. Trotz seiner entscheidenden Aktion war jedoch auch der Unglücksrabe zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft und blickt zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben.


Wie der dänische Nationalspieler nach Abpfiff erklärte, werde es solche Situation wie vor dem Ausgleich und seinem Eigentor immer geben. "Der Ball geht zwischen Abwehr und Torwart, das ist unangenehm. Man weiß nicht genau, was hinter einem passiert. Deswegen bin ich dazwischen gegangen. Das ist das Los eines Abwehrspielers", so der 1,99 Meter große Defensivmann. Der Schalker Daniel Caligiuri hatte sich zuvor gegen Gladbachs Mittelfeldspieler Christoph Kramer durchgesetzt und den Ball hereingebracht, der letztlich von Vestergaard abgefälscht zum Eigentor und 1:1-Endstand führte. 

Borussia Moenchengladbach v FC Schalke 04 - Bundesliga

Verhinderte mit seinem Eigentor den Heimerfolg gegen S04: Jannik Vestergaard



Trotz des bitteren Ausgangs zeigte sich der 25-jährige Innenverteidiger aber zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. "Ich denke, dass wir trotzdem ein gutes Spiel gemacht haben und die drei Punkte verdient gehabt hätten." Borussia Mönchengladbach steht nach dem Remis im Topspiel gegen den Tabellendritten FC Schalke 04 nach 15. Spieltagen gleich hinter den "Knappen" auf Tabellenplatz vier.