Borussia Dortmund ist mit der Verpflichtung von Peter Stöger ein echter Trainercoup gelungen. Der just in Köln entlassene Österreicher übernimmt das Amt vom gescheiterten Niederländer Peter Bosz. Auf der Vorstellungs-PK in Dortmund bekundigte Peter Stöger einmal mehr seine Verbundenheit zum 1. FC Köln.


Nachdem Borussia Dortmund Thomas Tuchel als Cheftrainer entlassen hatte, gab es bereits im Sommer Gespräche zwischen Peter Stöger und den Verantwortlichen beim BVB. Damals stand allerdings Stögers Verbundenheit und Liebe zum 1. FC Köln einem möglichen Vereinswechsel im Weg. Und auch trotz seiner Entlassung in der Domstadt, der zahlreiche FC-Fans kritisch gegenüber standen, verlor der Österreicher auf der Presskonferenz bei seinem neuen Arbeitgeber nicht ein schlechtes Wort über die 'Geißböcke'.


Ganz im Gegenteil: "Ich komme von einem richtig geilen Klub, habe eine wahnsinnig schöne Zeit verlebt", gab Stöger auf der Vorstellungs-PK beim BVB zu Protokoll. Viereinhalb Jahre lang saß der Wiener als Trainer auf der Bank beim 1. FC Köln, führte die Domstädter in dieser Zeit zurück in die erste Liga und in der vergangenen Saison gar bis in die Europa League. Nach einem historisch schlechten Saisonstart mit nur drei Punkten aus 14 Spielen trennte sich der 'effzeh' von Stöger.

"Ich habe nicht das Gefühl, dass ich platt bin und eine Auszeit brauche. Aber ich hätte mir schon einige Wochen Pause gegönnt, um alles aufzuarbeiten, wenn der Anruf aus Dortmund nicht gekommen wäre", beteuerte Stöger trotz nervenaufreibender Monate mit dem 1. FC Köln. Den BVB soll der Österreicher nun aus der anhaltenden Ergebniskrise führen, bereits am Dienstag wartet in Mainz die erste Aufgabe. In Dortmund erhalten Stöger und sein Team einen bis Ende Juni 2018 datierten Vertrag.