Die Leidenszeit von Sebastian Jung scheint zwar vorbei zu sein, doch genauso wie Jeffrey Bruma wird er sich für seinen ersten Einsatz 2017/18 gedulden müssen. Dies verriet Wolfsburg-Trainer Martin Schmidt in der Pressekonferenz vor der Partie beim Hamburger SV (Samstag, 15:30 Uhr).


Zwar wollte Schmidt die Einsätze der beiden Langzeitverletzten nicht komplett ausschließen ("Es kann aber noch einiges passieren, wir brauchen alle Spieler"), allerdings scheint die HSV-Begegnung zu früh zu kommen.


Die unglaubliche Krankenakte des Sebastian Jung


Vor allem Sebastian Jung war zuletzt wie kaum ein Zweiter vom Verletzungspech verfolgt. 2016 zog er sich einen Kreuzbandriss zu, 2017 kamen eine Risswunde, ein Muskelfaserriss sowie ein Außenbandriss im Sprunggelenk hinzu. Während andere Fußballer nach solch einer langen Leidenszeit ein Karriereende in Erwägung ziehen würden, arbeitete Jung zuletzt hart an seinem Comeback. Laut Schmidt nimmt der 27-Jährige allerdings erst wieder seit zehn Tagen am Mannschaftstraining teil.

Auch Jeffrey Bruma muss sich nach Angaben des Trainers vorerst in Geduld üben. Eine Knie-OP hatte dazu geführt, dass der Niederländer 2017/18 noch nicht einmal zum Einsatz gekommen war. Martin Schmidt gab ihm die Empfehlung mit, "auf seine Chance zu warten". 

Borussia Moenchengladbach v VfL Wolfsburg - Bundesliga

Geduldig sein: Jeffrey Bruma wird irgendwann seine Chance bekommen.


Auch wenn es nicht ausgeschlossen ist, dass der Übungsleiter auf einen der beiden gegen den Hamburger SV zurückgreifen wird: Wahrscheinlich ist, dass der Schweizer nichts riskieren wird. 


Gegen den HSV muss Schmidt zudem weiterhin auf Ignacio Camacho und Jakub Blaszczykowski verzichten. Während der Spanier noch immer aufgrund einer Operation am Knöchel pausiert, hat 'Kuba' weiterhin mit Rückenproblemen zu kämpfen. Martin Schmidt gibt sich jedoch positiv: "Beide machen gute Fortschritte in der Reha", so der 50-Jährige auf der Pressekonferenz.