Jonas Hector fehlt dem 1.FC Köln an allen Ecken und Enden. Der Nationalspieler ist seit dem Europa-League-Auftakt zum Zuschauen gezwungen. Im Emirates Stadium riss sich Hector das Syndesmoseband. Nun gibt es erste Hoffnungen auf ein baldiges Comeback. Der 27-Jährige absolviert bereits leichtes Lauftraining.


Als Jonas Hector am 14. September beim lang ersehnten ersten Europa-League-Auftritt des 1.FC Köln beim FC Arsenal mit schmerzverzerrtem Gesicht ausgewechselt wurde, ahnte Peter Stöger bereits Böses. Der mittlerweile ehemalige 'FC'-Coach sollte recht behalten: Jonas Hector riss sich gegen die 'Gunners' das Syndesmoseband und wird seither schmerzlich vermisst.


Der 35-fache Nationalspieler wird den Kölnern in diesem Jahr definitiv nicht mehr helfen können. Trotzdem gibt es positive Nachrichten vom 27-Jährigen. Am Rande einer Fanshop-Eröffnung am Kölner Hauptbahnhof berichtete der Linksfuß von seinem Heilungsverlauf. "Mir geht es soweit gut, ich bin im Soll", gab sich Hector gegenüber Geissblog.Koeln vorsichtig optimistisch. "Es geht aufwärts. Ich habe schon einige Laufeinheiten gehabt, sodass ich Fortschritte sehe. Aber es wird noch dauern, bis ich wieder ins Geschehen eingreifen kann“, so Hector. 

Lediglich dreimal war der Nationalspieler in dieser Bundesliga-Spielzeit mit von der Partie. Danach war er beim sportlichen Niedergang seiner Mannschaft zum Zuschauen gezwungen. Und somit auch bei der Entlassung von Trainer Peter Stöger machtlos. Die Trennung versuchte Hector nüchtern zu betrachten: "So ist ein Stück weit das Geschäft. Wir Spieler müssen uns an diese Gegebenheiten anpassen. Das muss die Mannschaft bis Weihnachten machen.“

Danach hofft Hector wieder ins Mannschaftstraining einsteigen zu können. Die Rückrunde startet für das Tabellenschlusslicht am 14. Januar mit dem Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach. Ob es bis dahin schon reicht, konnte Hector noch nicht sagen: "Ich hoffe, dass ich direkt im neuen Jahr wieder einsteigen kann. Schön wäre es, aber das wird erst passieren, wenn ich wieder bei 100 Prozent bin“, versicherte er. 


Ein Comeback des 'FC'-Nationalspielers und ein Sieg gegen den Erzrivalen wären die perfekte Initialzündung und der optimale Start für das neue Gespann aus Sportdirektor und Trainer. Vielleicht ist dann sogar noch das "Wunder Klassenerhalt" möglich.