Es ist noch nicht allzu lange her, da stapelten sich bei Hannover 96 die Angebote für Defensivallrounder Salif Sané. Die halbe Bundesliga hatte angeblich Interesse an dem robusten gelernten Innenverteidiger, die Roten schoben einem Wechsel aber schnell den Riegel vor. Schon im kommenden Sommer könnte es erneut zu Spekulationen kommen. Dann wäre er für vergleichsweise kleines Geld zu haben.


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Auch wenn er beim 4:2 gegen Borussia Dortmund eine Unsicherheit zeigte, eines ist Fakt: Salif Sané spielt bisher eine mehr als überragende Saison. Dass den senegalesischen Nationalspieler eine Vielzahl an Klubs auf der Wunschliste stehen haben, verwundert daher nur wenig. Dem Sportbuzzer zufolge müsste ein interessierter Verein im kommenden Sommer eine Ablöse von elf Millionen Euro aufbringen, um für Hannovers Abwehrchef den Zuschlag zu bekommen.


Nach dem Abstieg aus der Bundesliga vor zwei Jahren hatten gleich mehrere Bundesligisten ihre Fühler ausgefahren, das 96-Management wollte Sané jedoch um keinen Preis ziehen lassen – im Gespräch waren damals 13 Millionen Euro, als interessierte Klubs galten unter anderem Hertha BSC, der VfL Wolfsburg und der 1. FC Köln. Durch seine bisher mehr als souveränen Auftritte ist sicher, dass der 27-Jährige wohl noch mehr Interessenten geweckt hat.


Den Gang in die 2. Liga trat Sané nur an, weil die Niedersachsen ihn damals mit erhöhten Bezügen und ebenjener Ausstiegsklausel von elf Millionen Euro lockten. „Wir werden versuchen, es für ihn attraktiv zu machen, in Hannover zu bleiben“, erklärt 96-Präsident Martin Kind. Der Vorsteher ist sich aber auch bewusst, dass es durchaus zur Herkulesaufgabe werden könnte: „Wenn es so ist, dann ist es halt so.“ Sané verlängerte seinen Vertrag letztmals im Oktober vergangenen Jahres. Der damals ausgehandelte Kontrakt läuft noch bis 2020.