Auch wenn es auf diesem Bild so aussehen mag: Borussia Dortmund wird sich im Spitzenspiel am kommenden Samstag (18:30 Uhr) nicht vor Arjen Robben und Co. verbeugen. Vor dem Gipfeltreffen sprach der Bayern-Star mit großem Respekt über die schwierige Aufgabe des neuen Bundesliga-Tabellenführers gegen den ehemaligen.


Arjen Robben und der BVB: Seit Jahren verbindet den Niederländer mit diesem Gegner eine ganz persönliche Geschichte, die von Höhen und Tiefen geprägt ist. Verschossene Elfmeter auf der einen, das Last-Minute-Tor im Champions-League-Finale 2013 auf der anderen Seite. Wenn die Schwarz-Gelben die Roten empfangen, dann brennt einer ganz besonders: Arjen Robben.


Robben sieht Parallelen zwischen BVB und RB


Im ​BILD-Interview gewährte er vor dem mit Spannung erwarteten Kracher im Signal Iduna Park Einblick in seine Gedankenwelt. Zunächst einmal sieht er seine Mannschaft nach den Siegen über RB Leipzig gut gerüstet: "Es ist ganz gut, dass wir jetzt zweimal Leipzig als Gegner hatten. Da gibt es schon Ähnlichkeiten in der Spielweise, von den Spielertypen, von der Qualität der Mannschaft."

RB Leipzig v Bayern Muenchen - DFB Cup

Die zwei Siege gegen RB waren für Robben und Co. der nackte Wahnsinn.



Dass sich der BVB aktuell in einer Krise befindet (2:4 in Hannover, zwei 1:1-Remis gegen Fußball-Zwerg Nikosia), möchte Robben nicht überbewerten. "Für uns gilt: Bei einem Spiel, an einem Tag wie am Samstag kann immer alles passieren. Dass Dortmund große Qualität hat, das ist ganz klar. Wenn sie einen guten Tag haben, wird es auch für uns sehr schwierig", so der 96-fache Nationalspieler.


Unerwarteter Aufwärtstrend


Während sich die Borussia im freien Fall befindet, stürmen die Münchner unter Jupp Heynckes von Erfolg zu Erfolg. Alle sechs Partien unter dem 72-Jährigen konnte der FCB für sich entscheiden - auch wenn das 2:1 in Glasgow am Dienstag nicht den Ansprüchen der Bayern entsprach.

Diese Entwicklung macht der langjährigen Bayern-Profi glücklich, dennoch nimmt er sich und seine Kollegen in die Pflicht: "Was wir in den letzten Wochen erreicht haben, das ist ein Riesen-Schritt. Hätte mir das jemand vor drei Wochen gesagt, hätte ich gesagt: Das werden wir nie schaffen. Aber jetzt sind wir da, wo wir sind, darüber dürfen wir glücklich sein. Aber wir müssen am Boden bleiben. Es gibt noch Dinge zu verbessern, wir sind noch nicht am Limit – das ist positiv!"