Bezeichnend: ​Nach wie vor ist Nicolai Müller der einzige HSV-Spieler, der in dieser Saison im Volksparkstadion ein Tor erzielen konnte. Das liegt inzwischen zwei Monate zurück. So lange ist Müller bereits verletzt, da er sich nach besagtem Treffer beim Jubeln das Kreuzband gerissen hatte. Doch wie geht es ihm heute?


Ein Kreuzbandriss ist immer eine schlimme Verletzung. Doch wenn man sich seinen langwierigen Ausfall beim Jubeln abholt, ist es umso bitterer. Diese Erfahrung machte Nicolai Müller vom Hamburger SV beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg im August.

Hamburger SV v FC Augsburg - Bundesliga

Nicht zu fassen: Ausgerechnet beim Jubeln verletzte sich Nicolai Müller schwer.



Seither sind über zwei Monate vergangen. Eine lange Zeit, doch leider bei weitem noch nicht das Ende der Leidenszeit von Müller. "Grundsätzlich geht es mir gut. Schwierig wird es für mich sicher, wenn ich wieder auf dem Platz stehe und den Rückstand, den ich habe, spüre. Und es sind ja leider immer noch vier Monate, bis ich wieder spielen kann", erklärte er gegenüber der Morgenpost.


Hamburgs Müller plant nur Schritt für Schritt


Trotz des weiten Weges, der noch vor Nicolai Müller liegt, merkt er von Tag zu Tag eine Verbesserung seines Zustandes: "Ich bin froh, dass ich ohne Gehhilfen oder Schienen gehen kann. Das ist ein erster Schritt." 

Die aktuelle Misere seiner Mannschaft kann er aktuell also leider nur von der Tribüne oder als Unterstützer von der Bank aus verfolgen. Die HSV-Fans vermissen seine Tore und Torejubel, die beim nächsten Mal aber bitte verletzungsfrei vonstatten gehen dürfen.