Im vergangenen Ligaspiel bei Bayer Leverkusen (2:2) erzielte Divock Origi seinen zweiten Treffer für den VfL Wolfsburg. Von den Qualitäten des belgischen Stürmers, der zunächst auf Leihbasis vom FC Liverpool unter Vertrag genommen wurde, erhoffen sich die Wölfe-Verantwortlichen aber noch einiges. Über seine Zukunft in der Autostadt will er sich vorerst aber keine Gedanken machen.


Zwei Tore in sechs Spielen: Bei Divock Origi herrscht durchaus noch Verbesserungsbedarf. Gedanken über den weiteren Verlaufen seines bis Saisonende ausgelegten Leihgeschäfts macht sich der Belgier derweil nicht. „Ich muss mich auf mich konzentrieren. Die Zukunft wird schon zeigen, was passiert. Im Fußball weiß man nie“, sagt der Angreifer zum kicker. Der VfL Wolfsburg hat sich im Vorfeld eine Kaufoption gesichert, die sich auf 6,5 Millionen Euro belaufen soll.

FC Bayern Muenchen v VfL Wolfsburg - Bundesliga

Divock Origi macht sich vorerst keine Gedanken um seine Zukunft



Zu Jürgen Klopp, Teammanager des FC Liverpool, gab es zwischenzeitlich keinen Kontakt. „Er ist fokussiert auf Liverpool, ich auf die Aufgabe hier beim VfL“, erklärt Origi, der bei den 'Reds' noch bis 2019 unter Vertrag steht. Um sich schnellstmöglich in die Wolfsburger Mannschaft einzufügen, lernt er dreimal die Woche Deutsch – für jeweils 90 Minuten: „Mein deutsches Lieblingswort ist ‚Tor‘.“


Für das kommende Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag (18 Uhr) steht die Rückkehr von Origis Sturmkonkurrenten Mario Gomez bevor. „Mario ist zurück, er ist der Kapitän“, sagt der 22-jährige Belgier, „sogar im Training sieht man seine Wichtigkeit hier. Ich kann viel von ihm lernen.“ Da Gomez „top in der Box“ sei und Origi selbst gerne an vorderster Front spiele, kann sich der 23-fache Nationalspieler durchaus ein Zusammenspiel mit dem Alphatier vorstellen, aber: „Entscheiden muss das der Trainer.“