​Auch wenn er zuletzt Eintracht Frankfurt und Hannover 96 trainierte: Den Namen Thomas Schaaf verbindet jeder vorrangig mit Werder Bremen. Hier war er als Spieler und 14 Jahre lang als Coach tätig, holte 2004 das Double. Bald könnte die Vereinsikone an den Weserstrand zurückkehren - und zwar als Technischer Direktor. Mit den Worten "Die Bereitschaft ist da" bestätigte Schaaf erste Gespräche.


Thomas Schaaf und der SV Werder Bremen: Diese langjährige Ehe wurde 2013 auf Eis gelegt, könnte aber schon bald wieder neu entflammen. Laut ​Weser Kurier befinden sich der 56-Jährige und die Grün-Weißen aktuell in Gesprächen über eine Zusammenarbeit. Diesmal geht es aber nicht um den Posten des Trainers, den Alexander Nouri derzeit inne hat, sondern um den des Technischen Direktors.

"Natürlich haben wir mal über das eine oder andere gesprochen. Aber noch ist nichts definitiv. Der Verein macht sich Gedanken und muss zuerst die Voraussetzungen schaffen", erklärt Schaaf gegenüber MEIN WERDER. Doch von welchen "Voraussetzungen" spricht der einstige Meister-Trainer hier konkret? Es geht um eine Satzungsänderung bezüglich der Zuständigkeiten innerhalb der Geschäftsführung, über die am 20. November entschieden werden soll.


Schaaf könnte Baumann entlasten


Demnach soll Manager Frank Baumann in Zukunft den Gesamtbereich Fußball inklusive des Nachwuchsleistungszentrums übernehmen. Um ihn zu entlasten und die Trainerausbildung weiterzuentwickeln, könnte bald ein Technischer Direktor vonnöten sein. 

SV Werder Bremen Deutscher Meister 2004/Meisterfeier

2004 führte Thomas Schaaf Werder zum Meistertitel.



Thomas Schaaf wäre für diesen Posten prädestiniert, wie er selbst bestätigt: "Es ist ein Bereich, in dem ich unheimlich viel gemacht habe in den letzten zwei Jahren. Ich würde mich immer mit den Verantwortlichen zusammensetzen und dann schauen, ob wir zu einer Zusammenarbeit kommen. Die Bereitschaft ist da." Wenn eine Vereinslegende wie Schaaf eine solche Aussage tätigt, dann wird das nicht auf taube Ohren stoßen.