​Als der DFB im September die zehn Stadien bekannt gab, mit denen man sich um die Austragung der EM 2024 bewerben möchte, war die Enttäuschung vor allem in Gladbach riesengroß. Wie schon bei der WM 2006 wurde der Borussia Park vom DFB nämlich nicht beachtet, woraufhin es große Kritik seitens der Rheinländer gab.


Kurz nach der Bekanntgabe, dass es der Borussia Park nicht in die endgültige Auswahl geschafft habe, drückten u.a. Gladbachs Vereinslegende Rainer Bonhof sowie Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ihren Unmut über die Entscheidung aus - mit teils sehr deutlichen und scharfen Worten.

Beim DFB reagierte man nun auf die Enttäuschung und das Unverständnis der Gladbacher und kündigte deshalb ein Gespräch mit den Fohlen an. "Auf Wunsch der Stadt setzen wir uns zusammen, um noch einmal unsere Gründe zu erläutern, warum Mönchengladbach nicht berücksichtigt werden konnte", wird DFB-Präsident Reinhard Grindel vom kicker zitiert. 


Grindel hofft, dass durch das Gespräch alle Missverständnisse aus der Welt geschafft werden können. Zudem betonte der 56-Jährige erneut, "dass die Entscheidung ausschließlich nach sachlichen Kriterien getroffen wird."