Vor wenigen Tagen gab es wieder eine Hiobsbotschaft rund um Alexander Meier zu vermelden. Aufgrund anhaltender Probleme mit einem Nerv an der Ferse musste er sich erneut einer Operation unterziehen. Diese Woche wird er noch im Basler Krankenhaus verbringen, danach bei Eintracht Frankfurt seine Reha antreten. Es scheint sich abzuzeichnen, dass es seine letzte Saison im SGE-Dress sein wird.


„Dass uns diese Entwicklung bei Alex zutiefst erschüttert, muss ich nicht erwähnen“, erklärte Frankfurts Sportchef Fredi Bobic bei der Verkündung, Alexander Meier müsse sich erneut einer Operation am lädierten rechten Fuß unterziehen. Der Stellenwert des „Fußballgottes“ am Riederwald ist ohne Zweifel hoch. Die Glorifizierung wird auf Lebenszeit wohl keine Ende nehmen, dafür aber der Vertrag des Angreifers.

Eintracht Frankfurt Training Session  - DFB Cup Final 2017

Alexander Meier könnte den Verein am Saisonende verlassen



Das Arbeitspapier des 34 Jahre alten Kapitäns ist nur noch bis Saisonende datiert. Anzeichen, dass dieses noch mal verlängert wird, gibt es derzeit keine. Laut kicker nimmt das Standing des Torjägers innerhalb der Führungsetage ab. Demnach heißt es aus dem Vereinsumfeld, dass sich Trainer Niko Kovac kaum bei Meier erkundigt, wie dessen Heilungsverlauf voranschreitet. Das Trainerteam habe zudem darüber nachgedacht, Meier das Kapitänsamt zu entziehen.


Ein Angebot für Ausdehnung seines endenden Vertrags gebe es bisher nicht. Laut Angaben der zuständigen Ärzte ist Meiers Körper fit genug für ein paar weitere Jahre als Fußballprofi. Ob er diese bei der Eintracht erleben wird? Noch ungeklärt. Möglich wäre ein Engagement in der nordamerikanischen Major League Soccer, mit dem er selbst zuhauf liebäugelte.