Schon in der vergangenen Saison wirkte Dortmunds Stammkeeper Roman Bürki oftmals glücklos in seinen Aktionen. Während er in der laufenden Runde in der Bundesliga einer der notenstärksten Torhüter ist, sorgte er vor allem in der Champions League für erhitzte Gemüter. Zur neuen Saison könnte beim BVB auf einer der entscheidenden Postionen ein Umdenken stattfinden.


Beim 1:3 in London gegen Tottenham Hotspur musste Roman Bürki gleich dreimal hinter sich greifen. Der Schweizer Nationalkeeper sah bei zwei Treffern der Spurs nicht sonderlich gut aus, als der Ball jeweils in der kurzen Ecke einschlug. Während sich Bürki in der Bundesliga bisher ohne Fehl und Tadel präsentierte, hatte er auf internationaler Ebene schon des Öfteren einen größeren Lapsus drin.

FC Augsburg v 1. FC Koeln - Bundesliga

Timo Horn befand sich lange im BVB-Visier



„Ich freue mich für Roman. In der Bundesliga hat er bislang einen mehr als souveränen Eindruck gemacht“, wird Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc von der Sport Bild zitiert. Und doch ist klar: Vor allem Bürki muss im kommenden Champions-League-Spiel gegen Real Madrid zeigen, was in ihm steckt. Wie lange sich Roman Weidenfeller noch die Torwarthandschuhe überstreift, ist derzeit unklar. Der Vertrag des 37-Jährigen läuft nach dieser Saison aus.


Horn war lange ein Thema


Bereits in der vergangenen Saison beschäftigten sich die BVB-Verantwortlichen um einen möglichen Ersatz. Im Gespräch waren unter anderem Kevin Trapp (Paris St. Germain) und Timo Horn vom 1. FC Köln. Und vor allen Dingen der Kölner Schlussmann hatte es dem schwarz-gelben Management angetan. Laut dem Fachmagazin bestand sogar noch bis zum Frühjahr Kontakt mit dem Effzeh-Stammkeeper.


Am Ende verlängerte Horn schließlich seinen Vertrag bis 2022, in dem jedoch ein Passus implementiert ist, der dem Torhüter ermöglicht, die Kölner für eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 18 Millionen Euro zu verlassen. Trotz null Gegentore in der Bundesliga ist Bürki an der Strobelallee keinesfalls unumstritten. Der Eidgenosse muss nun mit Leistung überzeugen, sonst könnte es schnell ganz eng für ihn werden.