​Borussia Mönchengladbach ist am kommenden Samstag bei RB Leipzig zu Gast. Cheftrainer Dieter Hecking muss für das Auswärtsspiel auf acht verletzte Akteure verzichten. Eine Statistik zeigt, dass die "Fohlen" seit gut zwei Jahren besonders häufig vom Verletzungspech heimgesucht werden


Tobias Strobl (Kreuzbandriss), László Bénes (Mittelfußbruch) und Neuzugang Vincenzo Grifo (Kapselverletzung im Knie) sieht nur drei Spieler, die sich derzeit auf der langen Verletztenliste der Borussia wiederfinden. Eine vom Portal fußballverletzungen.com veröffentlichte Statistik zeigt, dass der Traditionsklub in den letzten zwei Spielzeiten deutlich mehr Ausfälle zu beklagen hatte, als in den Jahren zuvor. 

Als Verletzungstage werden von dem Portal Tage bezeichnet, an denen ein Spieler aufgrund einer Verletzung fehlte. Zählt man diese von jedem verletzten Spieler im Kader zusammen, ergibt sich für die letzten sieben Spielzeiten obenstehendes Diagramm. Ob die Anzahl der Verletzungstage etwas mit dem jeweiligen Cheftrainer zu tun hat, sei dahingestellt. Allerdings wird bei der Borussia deutlich, dass während der Amtszeit von Lucien Favre (Februar 2011 - September 2015) merklich weniger Verletzungstage zusammenkamen.


​​Besonders schwer fällt in dieser Statistik beispielsweise Mamadou Doucouré ins Gewicht. Der 19-Jährige wurde im Sommer 2016 von Paris Saint-Germain verpflichtet und konnte bislang noch kein Pflichtspiel für die "Fohlen" bestreiten. Nach einem Muskelbündelriss musste der Youngster immer wieder Rückschläge hinnehmen. Seit einigen Wochen befindet sich der Innenverteidiger im Aufbautraining. 

Inzwischen befindet sich der Franzose sogar deswegen in zahnärztlicher Behandlung, wie die Bild Anfang August herausgefunden hat. Demnach soll untersucht werden, ob ein entzündeter Zahn für die Muskelprobleme bei Doucouré verantwortlich ist. Zudem wurde mit Dr. Andreas Schlumberger vom FC Bayern München ein neuer Leiter für den Bereich "Medizin und Prävention" geholt, geholfen hat das allerdings bis jetzt noch nichts.