Schon früh in dieser Saison hatten einige Akteure des SC Freiburg fünf Pflichtspiele in den Knochen. Schuld daran war die Qualifikationsrunde für die Europa League, an der die Breisgauer schlussendlich scheiterten. Nach der Länderspielpause geht die Mannschaft von Trainer Christian Streich mit neuer Frische an den Start, glaubt Christian Günter.


Am Ende sollte es nicht sein: Nach einem 1:0 im Hinspiel gegen den slowenischen Teilnehmer Domzale scheiterte Freiburg im Rückspiel mit 0:2. Nach der kräftezehrenden Vorbereitung kamen somit noch zwei Spiele hinzu, die den Sportclub-Akteuren nachhaltig im Körper steckten. „Jetzt können wir mit frischen Kräften in die nächsten Spiele gehen“, betont Linksverteidiger Christian Günter im kicker.


Auf Günter machen vor allem die beiden Neuzugänge Yoric Ravet (Bern) und Ryan Kent (Liverpool) einen „sehr guten Eindruck“. Gut möglich, dass vor allem der Franzose im kommenden Spiel gegen Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr) von Freiburgs Trainer Christian Streich in der Startelf aufgeboten wird. „Wenn wir zu Hause läuferisch und in den Zweikämpfen ans Maximum gehen, dann können wir auch so einen Gegner bekämpfen“, glaubt Günter.

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Christian Günter (r.) hofft auf die nötige Frische in den kommenden Spielen



Zuvor ging der Sportclub mit 1:4 in Leipzig unter. Günter: „In Leipzig konnten wir das aber leider nicht über 90 Minuten durchhalten. Jetzt hoffen wir, dass wir diese Woche wieder einen Schritt weiter gemacht haben.“ Der 24 Jahre alte Defensivspieler will auch selbst in seiner Entwicklung einen Schritt nach vorne machen.


Die Spielweise unter Streich sei ein System, „dass ich mal eher in gefährliche Räume rein komme, ich kann mich offensiv einbringen und habe viele Läufe in die Tiefe“, so der Nationalspieler (1 A-Einsatz für Deutschland). Ziel sei es in jedem Fall, dass der linke Verteidiger gefährlicher werde. Der Vertrag des Eigengewächses ist derzeit noch bis 2019 datiert.