Der Hamburger Sport-Verein ist nicht gerade dafür bekannt, dass man aus der eigenen Jugendabteilung junge Spieler in den Profi-Bereich hochziehen kann. Zuletzt gelang das aber unter anderem mit Stürmer Fiete Arp. Nun könnte der Nächste folgen.


U19-Spieler Patric Pfeiffer darf seit der Länderspielpause im Kreise der Bundesliga-Mannschaft trainieren. Das liegt vor allem daran, dass aufgrund der vielen Nationalspieler ein Personalmangel an der Elbe im Training herrschte. Mittlerweile sind alle Mann wieder an Board - und Pfeiffer weiterhin mit von der Partie. Das überrascht. Doch Cheftrainer Markus Gisdol begründete seine Entscheidung am Mittwoch in einem Pressegespräch: ​"Patric ist ein unheimlich spannender Spieler und das trotz seiner 18 Jahre. Er hat eine tolle Qualität in der Zentrale." 



Der Innenverteidiger kommt normalerweise für die U19 der Hanseaten zum Einsatz und durfte dort bereits vier Pflichtspiele in dieser Saison absolvieren. Seine Qualität fällt dabei nicht nur dem Profi-Trainer Gisdol auf, der den 18-Jährigen als "spannenden Spieler" bezeichnet, sondern auch den Übungsleitern bei den Jugendnationalmannschaften Deutschlands. Pfeiffer gehört seit Frühjahr diesen Jahres zum Kreise der U18-Nationalmannschaft.


Mit dem Youngster wächst ein weiteres Talent beim HSV heran. Fällt einer von den vier Innenverteidigern beim Bundesliga-Dino aus, so könnte es sein, dass Pfeiffer im Kader stehen würde. Diese Saison wird wohl spannend für den Abwehrchef der U19.