Die vergangene Saison lief für Max Kruse aufgrund einer Knieverletzung mehr schlecht als recht an. Doch vor allem im Schlussspurt präsentierte sich der Goalgetter in Hochform und schoss Werder Bremen im Alleingang von der Abstiegszone fast noch in den Europapokal. Vor gut einem Monat musste der SVW zittern um seinen Leistungsträger: Die Ausstiegsklausel auf den Angreifer wurde aber nicht gezogen. Inzwischen sollen die Grün-Weißen Kruses Passus abgekauft haben.


SV Werder Bremen v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Mit seinem unglaublichen Tor-Lauf ließ Max Kruse zum Ende der vergangenen Saison Werders Träume vom Europapokal seit langer Zeit mal wieder hochkochen. Mit seinem Schlussspurt zum Saisonende weckte der Angreifer Begehrlichkeiten bei zahlreichen Klubs. Die Krux: Bei seinem Wechsel im Sommer 2016 ließ sich Kruse eine Ausstiegsklausel in Höhe von 15 Millionen Euro in seinen Vertrag schreiben.


Derartige Gefahr, Kruse könnte auch in Zukunft für eine festgeschriebene Summe wechseln, ist aber offenbar gebannt. Nach Bild-Informationen hat Werder seinem Angreifer gegen eine Sonderzahlung in Höhe von drei Millionen Euro die Klausel abgekauft. Vorstand Sport Frank Baumann zugeknöpft: „Ich kommentiere keine Vertragsinhalte.“ Noch bis zuletzt hatte Kruse keinerlei Interesse daran signalisiert, seine Ausstiegsmöglichkeit streichen zu lassen.


Vor gut einem Monat wurde noch dem FC Liverpool, Spartak Moskau und Lazio Rom Interesse an Kruse nachgesagt. Fakt ist: Bestätigt der 29-Jährige seine Form aus dem letzten Drittel der vergangenen Saison, wird es für interessierte Klubs zumindest schwieriger, Kruse von der Weser wegzulocken. In der laufenden Saison kommt er auf ein Tor in drei Pflichtspielen.