Der Wechsel von Kevin-Prince Boateng zu Eintracht Frankfurt sorgte für großes mediales Aufsehen. Schon im nächsten Spiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen Wolfsburg soll er in der Startelf auflaufen. Den reibungslosen Wechsel an den Riederwald hat die Eintracht einer Vereinbarung zwischen dem Deutsch-Ghanaer und seinen ehemaligen Vereinsbossen auf Gran Canaria zu verdanken. Auch sein Gehalt wurde inzwischen enthüllt.


Auf dem Rasen soll Kevin-Prince Boateng in der Zukunft zum tragenden Mosaikstein im Spiel der Frankfurter Eintracht werden. Nach Sport Bild-Informationen ging der Wechsel des ehemaligen ghanaischen Nationalspielers nur so reibungslos über die Bühne, weil Boateng bereits im Vorfeld mit den führenden Personen bei Ex-Klub UD Las Palmas ausgehandelt hatte, dass er den Verein bei einem Angebot aus der Bundesliga ablösefrei verlassen könne.

In der Mainmetropole unterzeichnete Boateng einen stark leistungsbezogenen Vertrag, sein Grundgehalt liege bei rund 1,5 Millionen Euro im Jahr. „Ich will helfen, dass Frankfurt das ganze Jahr konstant spielt“, sagt Boateng. „Dann kann man vielleicht Europa erreichen.“ Der 30-Jährige war bei seinen vorherigen Stationen dafür bekannt, gerne mal auf die Barrikaden zu gehen oder außerhalb des Platzes mit unrühmlichen Aktionen für Aufsehen zu sorgen.


Doch bei der SGE sind Trainer Niko Kovac und Sportvorstand Fredi Bobic davon überzeugt, dass sich Boateng nur von seiner besten Seite zeigt. Für Hertha BSC stand das Trio gemeinsam auf dem Feld, Kovac ist im Berliner Stadtteil Wedding sogar in derselben Straße aufgewachsen wie der Neuzugang. „In Berlin habe ich ihn als Vorbild gesehen“, sagt Boateng, der anfügt: „Ich kenne sie, sie kennen mich. Das war mir wichtig.“ In Frankfurt läuft sein Vertrag bis 2020.