Mit der Verpflichtung John Anthony Brooks überraschte der VfL Wolfsburg vor wenigen Wochen gesamt Fußball-Deutschland. In einem Interview erklärt er seinen Abschied von Hertha BSC, mit der er in der neuen Saison in der Europa League gespielt hätte, zu den Wölfen. Darüber hinaus gewährt der US-Amerikaner Einblicke in seine Zukunftsplanung.


Gifhorner SV v VfL Wolfsburg - Preseason Friendly

„Es waren tatsächlich einige verwundert darüber, dass ich innerhalb der Bundesliga gewechselt bin und nicht nach England“, gibt John Anthony Brooks gegenüber der Sport Bild zu Protokoll. „Ich habe zwar immer gesagt, dass die Premier League mein Traum ist. Das hieß aber nie, dass es auch der nächste Schritt sein muss. Dass ich diesen Sommer Hertha verlassen könnte, war aber vielen klar.“ Der jetzige Verteidiger des VfL Wolfsburg liefert die Gründe.


Er habe immer betont, dass es möglich sei, dass er die Hertha verlassen könne. Als Wolfsburg Interesse signalisierte, sei Brooks schnell klar gewesen, dass er in die Autostadt wechseln werde. Die Perspektive, die ihm die Wölfe boten, stimmte mit seinen künftigen Plänen überein. Brooks wolle auf lange Sicht „erfolgreich Fußball spielen. Andries Jonker legt sehr viel Wert darauf, dass wir von hinten das Spiel sauber aufbauen. Ich habe gern den Ball, die Spielanlage kommt mir entgegen.“


Beim VfL habe er zudem die Möglichkeit, mittelfristig Führungsspieler zu werden, so Brooks. Der 24-Jährige möchte dazu beitragen, „dass wir als Team wieder sportlich erfolgreich sind. Wir können hier unter Top-Voraussetzungen arbeiten“. Bei der Hertha finde man ebenfalls tolle Bedingungen vor, jedoch stehe Wolfsburg auf einem höheren Level: „Hier ist alles zwei, drei Schritte weiter.“