Der 1.FC Köln hat in Person von Manager Jörg Schmadtke angekündigt die Millionen aus dem Modeste-Deal nicht direkt wieder investieren zu wollen. „Wir zahlen erst einmal Steuern. Und ob wir den Rest dann deponieren und abwarten, oder ob wir nochmal interessante Dinge finden, zeigt sich dann", ließ Schmatdke am Rande der '11Freunde-Meisterfeier' wissen.


29 Millionen Euro spült der Transfer von Anthony Modeste in die Kassen der Geißböcke. Doch die Summe wird erst 2019 nach Köln überwiesen. Zunächst leiht der chinesische Klub Tianjin Quanjian den Angreifer ein Jahr lang für eine Leihgebühr von 5,7 Millionen Euro, um ihn dann anschließend fest zu verpflichten.


Julian Nagesmann plant in der kommenden Saison fest mit Mark Uth

Angesichts dieses Geschäftsmodells ist es naheliegend warum Köln nicht direkt wieder hohe Summen investieren will. Weitere hohe Ausgaben nach dem Rekordkauf von Jhon Cordoba wird es beim 1.FC Köln wohl in dieser Transferperiode nicht mehr geben. "Vielleicht warten wir auch bis zum Winter oder sogar bis zum nächsten Sommer“, sagte Schmadtke auf der 11Freunde-Veranstaltung.


Über den Modeste-Deal können sich auch die TSG Hoffenheim freuen, profitieren sich von dem Transfer auch als ehemaliger Arbeitgeber des Franzosen.  „Da hat der Kollege Schmadtke hervorragend verhandelt“, sagte Hoffenheims Manager Alexander Rosen: „Wir haben die ganze Zeit mitgefiebert. Für uns bedeutet das einen Reinerlös von mehreren Millionen.“


In Sachen Mark Uth sind sich die beiden Clubs jedoch nicht so einig. Mitte Juni schrieb die bild, dass der Angreifer kurz vor einem Wechsel stehe von Hoffenheim nach Köln. Einem Transfer schob jetzt Julian Nagelsmann einen Riegel vor: "Da müssen sich die Kölner leider einen anderen Stürmer suchen." weiter ließ der Trainer wissen: "Mark Uth wird bleiben." Eine deutliche Absage in Richtung Köln.