Boubacar Barry steht vor einem Wechsel. Nach dem Abstieg des Karlsruher SC in Liga drei bleibt das 21-jährige Offensivtalent der zweiten Liga wohl erhalten. Als Interessenten gelten vor allem die SpVgg Greuther Fürth und Aufsteiger Holstein Kiel. Auch Nachbar-Klub SV Sandhausen wird loses Interesse nachgesagt. Eine Entscheidung steht in den nächsten Tagen bevor. Barry fuhr nicht mehr mit ins Trainingslager des KSC nach Österreich.


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Wenn der Karlsruher SC im österreichischen Hopfgarten sich für die sofortige Rückkehr ins deutsche Unterhaus rüsten will, sucht man viele Spieler aus dem letztjährigen Kader vergebens. Einer von ihnen ist Boubacar Barry. Obwohl er noch eine Spielzeit bei den Badenern unter Vertrag steht, gehen alle davon aus, dass der ehemalige deutsche U20-Nationalspieler den Absteiger verlässt. Barry wurde von den Karlsruher freigestellt, um sich auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber zu machen. Wahrscheinlich bleibt er in der zweiten Liga - Greuther Fürth und Holstein Kiel sind die Favoriten auf die Verpflichtung des Offensiv-Allrounders. Das bestätigt sein Berater gegenüber ​ka-news.de"Es gibt Interessenten aus Liga zwei und auch Gespräche mit diesen Clubs", so Bektas Demirtas. 

Knackpunkt Ablösesumme


Ein Hindernis könnte die Ablöse für die interessierten Vereine sein. Im Raum stehen 300.000 bis 500.000 Euro. Ob das ein Klub bereit ist zu zahlen bleibt abzuwarten. KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer rechnet daher "frühestens Anfang nächster Woche" mit einer Einigung. Das Barry doch beim KSC bleibt, scheint indes durchaus unwahrscheinlich. Laut Kreuzer werde Barry "auf keinen Fall mehr ins Trainingslager nachreisen".


Komplette Elf verlässt den KSC


Barry ist nicht der einzige, der nach dem Abstieg des KSC das Weite gesucht hat. Klappt der angedachte Wechsel wäre der 21-Jährige bereits der zwölfte Abgang. Zuvor hatten bereits ​Dennis Kempe (Erzgebirge Aue), Enrico Valentini (1. FC Nürnberg), Manuel Torres (SpVgg Greuther Fürth), Moritz Stoppelkamp (MSV Duisburg), Grischa Prömel (1. FC Union Berlin), Dimitris Diamantakos (VfL Bochum), David Kinsombi (Holstein Kiel), Benedikt Gimber (Jahn Regensburg), Florian Stritzel, Marvin Mehlem (beide SV Darmstadt 98) sowie Bjarne Thoelke (Hamburger SV) den Klub verlassen.