Offenbar hat sich der FC Liverpool verzockt. Die Reds wollen ihren Verteidiger Mamadou Sakho loswerden, nachdem sich dieser im letzten Jahr mit Trainer Jürgen Klopp überworfen hatte. Der Franzose verbrachte schon die Rückrunde bei Crystal Palace auf Leihbasis, doch ein permanenter Transfer ist den Londonern zu teuer.


Sakho hatte mit seinen starken Leistungen großen Anteil am Klassenerhalt von Palace in der abgelaufenen Saison. Unter Trainer Sam Allerdyce machte der Innenverteidiger viele gute Spiele, bis er die letzten Wochen verletzt ausfiel. Auch unter dem neuen Trainer Frank de Boer war der Klub an einer Weiterverpflichtung des 27-Jährigen interessiert.


In Liverpool gilt ein Verkauf des Abwehrspielers als gesichert, da sich Trainer und Spieler wohl nicht mehr vertragen werden. Dennoch begann der Spieler in dieser Woche in Liverpool mit dem Aufbautraining nach seiner Blessur.

Laut englischen Medien verlangen die Reds bis zu 35 Millionen Euro für die Dienste des Innenverteidigers. Der Verein sei auch nicht bereit mit dem Preis runter zu gehen. Daher wird sich Crystal Palace nun nach Alternativen umzuschauen.


Es scheint so, als wolle der neue Manager das Geld lieber in mehrere günstigere Spieler investieren. Abwehrspieler Joel Veltman von Ajax Amsterdam gilt als heißer Kandidat auf der Liste des Niederländers. Es heißt, de Boer wolle bis zu fünf Spieler für die geforderte Summe für Sakho holen.


Es wird sich zeigen, ob Liverpool einen anderen Abnehmer für Sakho findet. Auch wenn der geforderte Preis sehr hoch ist, sind die Qualitäten des Franzosen doch unbestritten. Noch vor einem Jahr war Sakho ein wichtiger Teil der Liverpooler Mannschaft, die es bis ins Europa-League-Finale schaffte.