Hans-Dieter Flick wird ab dem 1. Juli Geschäftsführer Sport bei der TSG 1899 Hoffenheim. Bei seiner Vorstellung gab es Einblicke in seine Aufgabenfelder, seine Ziele und die Gründe für sein neues Engagement.


Als gebürtiger Heidelberger und ehemaliger Trainer der TSG ist Hoffenheim kein Neuland für Hansi Flick. Bereits zwischen 2000 und 2005 arbeitete der 52-Jährige für die Kraichgauer. 2006 zog es ihn zum DFB, wo er zunächst Co-Trainer unter Jürgen Klinsmann und Joachim Löw war, bevor er anschließend die Rolle des Sportdirektors übernahm.

​Nun kehrt er in der Funktion des Geschäftsführer Sport nach Hoffenheim zurück. Als Funktionär hat er beim DFB schon reichlich Erfahrungen sammeln können. Daher sagte er auf der Pressekonferenz auch, dass "die Arbeit kein Neuland" für ihn ist.


Auch Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp bezog Stellung zur Neuverpflichtung von Flick: "Ein bedeutender Tag für die TSG. Die Verpflichtung von Hansi Flick ist ein Meilenstein für die Entwicklung unseres Vereins. (...) Wir sind jetzt in allen Bereichen der Geschäftsführung sehr gut aufgestellt."

Mit den anderen Geschäftsführern Dr. Peter Görlich (Kommunikation) und Frank Briel (Finanzen, IT und Organisation) möchte Flick "in Zukunft einige Dinge optimieren." Flick selbst wird ab dem 1. Juli für den Bereich Sport, der die Profis, die U23 und die Jugendakademie beinhaltet, verantwortlich sein. 


Besonderes Augenmerk will der ehemalige Bayern-Spieler dabei auf die Nachwuchsförderung legen. Gemeinsam mit den Trainern und Alexander Rosen (Direktor Profifußball) möchte er "aus Nachwuchsspielern Profis, aber auch Persönlichkeiten formen." Auch die Entwicklung junger Trainer spielt eine wichtige Rolle. Für Flick ist Hoffenheim ein Ausbildungsverein.


Als "Teamplayer", wie Flick sich vorstellte, könnte er der TSG wirklich gut tun. Der 52-Jährige besitzt gute Fachkenntnisse und hat bereits Erfahrungen sammeln können. Des Weiteren kennt er die Region und die Philosophie des Vereins. In den nächsten fünf Jahren, so lange hat er unterschrieben, könnte er bei Hoffenheim die Entwicklungen weiter voran treiben.