Alexander Meier wartete in der vergangenen Saison verletzungsbedingt nur mit wenig absolvierten Spielen auf. Großen Krach gab es bei Eintracht Frankfurt, als Sportvorstand Fredi Bobic von einer Operation erfuhr, über die Meier seinen Arbeitgeber zuvor nicht in Kenntnis setzte. Der Streit ist mittlerweile zu den Akten gelegt – doch dem ‚Fußballgott‘ drohen weitreichende Konsequenzen.


Eintracht Frankfurt v 1. FC Koeln - Bundesliga

Am vergangenen Wochenende sprachen sich Alexander Meier und Sportvorstand Fredi Bobic bezüglich der ‚Geheim-OP‘, die der ‚Fußballgott‘ an seinem lädierten Knöchel durchführen ließ, aus. „Die Sache ist für mich erledigt“, wird Bobic in der Sport Bild zitiert. „Alex muss sich einfach an die Abläufe halten. Er hat auch eine Vorbildfunktion.“ Auf einem anderen Blatt steht hingegen die Kapitänsfrage.


Meier ist seit 13 Jahren bei Eintracht Frankfurt, wird nicht nur von den Fans verehrt, sondern steht auch in der Gunst seiner Mitspieler weit oben. Nach Informationen des Sportblatts gibt es Pläne, einen neuen Kapitän zu installieren. Demnach gab es bereits des Öfteren „atmosphärische Störungen“ mit dem 34 Jahre alten Angreifer. Kandidaten für das Amt seien die Verteidiger David Abraham, Timothy Chandler und Bastian Oczipka.


Und überhaupt ist die Zukunft Meiers am Riederwald mitnichten geklärt. Sein Vertrag in Frankfurt läuft 2018 aus. Zuletzt wurden immer wieder Gerüchte laut, wonach sich der Stürmer einen Wechseln nach Amerika sehr gut vorstellen könne. Zur Sport Bild sagte Meier im Januar: „Wenn ich etwas ganz spannend finden sollte und mir meinen Traum erfüllen könnte, würde ich hier mit den Frankfurter Verantwortlichen darüber sprechen.“