Der Dortmunder Nachwuchsstar Felix Passlack sieht in Berlin gute Chancen, sich unter Pal Dardai weiterzuentwickeln. Dagegen will die Hertha für den österreichischen Nationalspieler Valentino Lazaro nicht die Forderungen von Red Bull Salzburg erfüllen. Der Klub des Brausekonzerns will acht Millionen Euro haben. 


Die Transferphase verlief für die Hertha bislang äußerst erfreulich. Mit Mathew Leckie vom FC Ingolstadt, Davie Selke aus Leipzig und Karim Rekik aus Marseille hat man bereits drei Wunschspieler an die Spree locken können. „Die drei sind absolute Verstärkungen, dadurch sind wir schneller und schwerer auszurechnen“, erklärte auch Berlins Trainer Pal Dardai nach den erfolgreichen Transfers. Und weitere sollen folgen.


So soll angeblich Dortmunds Felix Passlack nach Berlin wollen. Die BZ schreibt, dass der Abwehrspieler gute Chancen unter Pal Dardai sieht, sich weiterzuentwickeln. Als gute Beispiele fungieren für ihn Mitchell Weiser oder auch Niklas Stark, der aktuell bei der U21-Europameisterschaft in Polen dabei ist. Das Interesse vonseiten der Berliner ist ​bereits bekannt


Ein Kauf soll es jedoch nicht werden, stattdessen will sich Passlack vom BVB in die Hauptstadt verleihen lassen. In der Bundesliga kam er in der abgelaufenen Saison unter Ex-Trainer Thomas Tuchel nur zu zehn Einsätzen.


Knackpunkt Ablöse


Beim österreichischen Nationalspieler Valentino Lazaro hingegen ist man noch weit von einer Einigung entfernt. Wie erneut die BZ erklärt, soll sich der 21-Jährige vom österreichischen Meister Red Bull Salzburg bereits mündlich mit der Hertha und den Verantwortlichen geeinigt haben, allerdings gehen die Vorstellungen beider Vereine bezüglich der Ablösesumme noch sehr weit auseinander.

Die Österreicher wollen insgesamt acht Millionen Euro für den Außenstürmer haben. Die Berliner hingegen wollen nur vier Millionen Euro für den gebürtigen Grazer zahlen. In 46 Spielen für Salzburg erzielte er sieben Tore und legte zehn weitere Treffer auf. Pal Dardai bleibt derweil gelassen. „Ich freue mich auf jeden neuen und guten Spieler“, erklärt der Trainer nur. Mit den bisherigen Neuzugängen kann er auf jeden Fall zufrieden sein.