Nach nur einem Jahr kehrt Abwehrspieler Daniel Gordon wohl vom SV Sandhausen zurück zu seinem ehemaligen Verein Karlsruher SC. Das verkündete sein derzeitiger Klub via Twitter. 


Nach dem Abstieg in die dritte Liga ist der Karlsruher SC händeringend auf der Suche nach einem weiteren Innenverteidiger. Denn mit David Pisot, der von den Würzburger Kickers nach Karlsruhe kommt, Jonas Föhrenbach, der ebenfalls aus Freiburg zum KSC wechselt, und Martin Stoll stehen bislang nur drei Innenverteidiger im Kader der Blau-Weißen.


So kehrt Daniel Gordon in den Wildpark zurück. Der 32-Jährige spielte bereits von 2012 bis 2016 beim KSC, schloss sich aber in der letzten Saison dem SV Sandhausen an. Seine Familie sowie er selbst sollen jedoch nach wie vor in Karlsruhe wohnen, was einen erneuten Wechsel nahelegt. Zudem berichtet das Portal ka-news.de, dass Gordon ein unterschriftsreifer Vertrag bis 2019 vorliegt. Zudem sollen dem gebürtigen Dortmunder mit jamaikanischen Wurzeln weitere berufliche Perspektiven nach Karriereende angeboten worden sein, wie es weiter heißt.


Dabei spekuliert das Portal über einen möglichen Posten in der Jugendarbeit des deutschen Meisters von 1909, der Gordon in Aussicht gestellt wird. Die Sandhäuser jedenfalls haben einem Wechsel bereits zugestimmt, über weitere Ablösemodalitäten wie die Verkaufssumme etc. wurde beidseitiges Stillschweigen zwischen den Klubs vereinbart. Es wird jedoch spekuliert, dass der fünfmalige jamaikanische Nationalspieler ablösefrei in den Wildpark zurückwechselt.


Für Sandhausen absolvierte Gordon 26 Pflichtspiele und absolvierte dabei ein Tor. Zudem gewann er 70 Prozent seiner Zweikämpfe, was ihn zu einem der besten Innenverteidiger der zweiten Liga macht. Für den Aufstieg zurück in die zweite Liga können die Badener einen erfahrenen Mann wie Gordon jedenfalls gut gebrauchen.