Paukenschlag in München. Der TSV 1860 München erhält keine Lizenz für die kommende Saison in der dritten Liga und wird somit in den Amateurfußball durchgereicht. Investor Hasan Isamik erklärte sich nicht bereit, die geforderte Millionensumme zu bezahlen, um die Lizenzauflagen zu erfüllen.


So geht der TSV 1860 München dahin. Zunächst vergeigten die Löwen die Relegation gegen Jahn Regensburg. Als wäre der Gang in die Drittklassigkeit nicht schon schlimm genug, konnten sich die Münchener mit Investor Hasan Ismaik nicht darauf einigen, dass der Jordanier die einstellige Millionensumme zahlt, um die Lizenzauflagen zu erfüllen.


"Das Engagement von Hasan Ismaik für den TSV 1860 war über die letzten Jahre hinweg unerschütterlich. Leider ist es Herr Ismaik derzeit jedoch nicht möglich, den erheblichen Betrag, der für die 3. Liga benötigt wird, bereitzustellen, da die e.V. sich weigert, notwendige Änderungen vorzunehmen, um die vielen Themen, mit denen der Verein konfrontiert ist, zu lösen", lautet die offizielle Mitteilung von Isamiks Unternehmen HAM.


Ismaik bleibt ein Löwe


Der Millionär strebt allerdings danach, die Zusammenarbeit mit dem TSV 1860 München fortzusetzen - auch in der vierten oder fünften Liga: "Diese Entscheidung berührt in keinem Fall das Engagement von Hasan Ismaik für 1860. Herr Ismaik wird dem Club auch in der 4. oder 5. Liga unterstützen und notwendige Veränderungen vorantreiben. Seine emotionalen Bindungen zu 1860 und seine Loyalität gegenüber den Fans bleibt stark. Auch das finanzielle Engagement für die gemeinnützigen Arbeiten der TSV 1860 e.V. ist von der oben genannten Geschäftsentscheidung nicht betroffen."

1860 Muenchen Attends Oktoberfest 2011

Löwe durch und durch: Der jordanische Investor Hasan Ismaik



Für die Löwen gilt es nun, einen Startplatz in der vierten Liga (Regionalliga) zu ergattern. Der Verein ist zweifellos zerrüttet. Um die Scherben beim Traditionsclub zu kitten, brauch es nun schnelle Entscheidungen und eine starke Hand in der Vereinsführung - und das nötige Kleingeld von Investor Hasan Ismaik.