Mit der ersten Saison unter dem neuen sportlichen Duo um Trainer Markus Wenzierl und Sportvorstand Christian Heidel zeigt sich niemand zufrieden. Platz zehn und das Verpassen des internationalen Geschäfts bringt weitreichende Konsequenzen mit sich. So plant die Vereinsführung erneut eine zweistellige Millionensumme in den Kader zu investieren, der im Gegenzug jedoch verkleinert werden soll.


Inklusive der beiden Festverpflichtungen von Nabil Bentaleb und Yevhen Konoplyanka ließ der FC Schalke 04 in der vergangenen Saison knapp 70 Millionen Euro auf dem Transfermarkt liegen. Umso ernüchternder ist das Endergebnis von Platz zehn in der Bundesliga, mit dem die Knappen am internationalen Geschäft vorbeischrammten. Trainer Markus Weinziel und Sportvorstand Christian Heidel müssen im anstehenden Transfersommer aufpassen, um die Lage nicht noch zu verschlimmern.

Borussia Moenchengladbach v FC Schalke 04 - Bundesliga

Franco Di Santo soll schnellstmöglich von der Payroll gestrichen werden


Laut RevierSport hat es zwischen beiden Verantwortlichen ein Treffen gegeben, auf dem beschlossen wurde, dass zur neuen Saison noch mal eine Summe zwischen 20 und 30 Millionen Euro in den Kader investiert wird. Im gleichen Atemzug soll der Kader auf 22 Feldspieler plus drei Torhüter verkleinert sowie mit neuem Material aufgehübscht werden. Einige Akteure befinden sich bereits im königsblauen Visier.


Traoré im Visier - Konoplyanka und Di Santo sollen weg


Berichten zufolge steht Flügelrenner Bertrand Traoré von Ajax Amsterdam ganz oben auf der Schalker Wunschliste. Der 21-Jährige steht jedoch für die kommenden Jahre beim FC Chelsea unter Vertrag und soll gut 15 Millionen Euro Ablöse kosten. Hinzu kommen könnte eine weitere Leihe von Abdul-Rahman Baba, der sich nach seinem Kreuzbandriss in der Reha-Phase befindet.


In puncto Verkleinerung des Kaders wird vor allem ein Verkauf von Yevhen Konoplyanka und Franco Di Santo forciert. Der Ukrainer enttäuschte seit seinem Wechsel vom FC Sevilla auf ganzer Linie - und Di Santo nahm ohnehin nur eine Reservistenrolle ein. Fakt ist: Schlingert Schalke auch in die neue Saison wie in die Letzte, wird es mit dem Duo Weinzierl/Heidel schneller vorbei zu Ende gehen, als im Vorfeld angekündigt.