Neben Andre Hahn von Borussia Mönchengladbach hat die Berliner Hertha mit Pascal Köpke von Zweitligist Erzgebirge Aue noch einen weiteren Angreifer auf dem Zettel. Der Sohn des ehemaligen Nationaltorhüters Andreas Köpke spielt seit Beginn dieser Saison bei den Sachsen und erzielte in 33 Zweitligapartien zehn Treffer.


Andre Hahn ist aktuell ein begehrter Mann. Der Stürmer von Borussia Mönchengladbach, der in dieser Saison leider nicht die starke Form aus der Vorsaison bestätigen konnte, wird derzeit von einigen Bundesligisten heftig umworben. Neben der Hertha sind auch Eintracht Frankfurt und Werder Bremen am 26-Jährigen interessiert. Daher sorgt der Hauptstadtklub schon mal vor, sollte sich ein Wechsel nach Berlin zerschlagen.

Denn die Verantwortlichen der 'alten Dame' haben bereits einen Plan B in petto. So soll angeblich Pascal Köpke vom FC Erzgebirge Aue nach Berlin wechseln, sollte Hahn absagen. Köpke ist aktuell U20-Nationalspieler und schoss die 'Veilchen' mit zehn Treffern zum Klassenerhalt in Liga zwei. Wie die Berliner Zeitung erklärt, soll der Angreifer für 800.000 Euro zu haben sein.


Köpke passt ins Raster


Köpke selbst will gern den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. „Ich bin ein junger Spieler. Sicher ist es da ein Ziel, mal Bundesliga zu spielen“, so der 21-Jährige. Mit seinen Fähigkeiten würde er jedenfalls sehr gut ins Beuteschema von Pal Dardai passen. Er ist schnell, ein Konterstürmer und entwicklungsfähig. Mit Mitchell Weiser und Neuzugang Matthew Leckie hat der Ungar bereits zwei deckungsgleiche Akteure in seinem Kader.

Vieles sind aber wohl auch bloß Gedankenspiele, wie weiter zu lesen ist, denn Priorität hat nun mal Andre Hahn, den man unbedingt in die Hauptstadt lotsen möchte. Sollte das Geschäft platzen, dürfte es erst dann konkreter werden zwischen Köpke und der Hertha. Denn die Berliner brauchen für die Dreifachbelastung in der kommenden Saison Spieler, die nach Möglichkeit sofort helfen. Da wiederum spräche ein Wechsel von Köpke gegen.