​Während die Mannschaft des VfL Wolfsburg in der Relegation nachsitzen muss, plant man in der Geschäftsstelle offensichtlich schon den Kader für die nächste Saison. Nach Medienberichten ist man beim Karlsruher SC fündig geworden.


Wie die Badische Neueste Nachrichten in ihrer Printausgabe berichtet, stehen die Wölfe vor einer Verpflichtung von Mathias Bader. Im Raum steht einen Ablösesumme von einer Millionen Euro. Es wäre nach Marvin Stefaniak von Dynamo Dresden der zweite Neuzugang aus dem Unterhaus für die kommende Saison.


Bader ist in dieser Spielzeit mit dem KSC in die dritte Liga abgestiegen, gilt als großes Talent. Aktuell verweilt der 19-Jährige mit der U20 des DFB bei der Junioren WM in Mexiko. Der rechte Verteidiger kann auch offensiv auf der Außenbahn eingesetzt werden und spielte in dieser Saison 17-mal für die Badener. Dabei gelang ihm eine Torvorlage. 


Vermutlich plant man beim VfL mit dem Spieler unabhängig vom Ligaverbleib. Bader ist ein Spieler für die Zukunft, der perspektivisch an das Team heran geführt werden soll. 


Bader, der aus der Jugend des KSC stammt könnte in jedem Fall in einer höheren Liga spielen, spätestens nächste Woche  Dienstag steht dann fest, ob es die erste oder zweite Liga sein wird. Für den Spieler ist es in jedem Fall ein Fortschritt und sein aktueller Verein kann in der dritten Liga sicherlich jeden Euro an zusätzlichen Einnahmen gebrauchen. Der KSC musste schließlich an zwei Trainer in dieser Spielzeit Abfindungen bezahlen. 


Für Bader heißt es dann am Donnerstag und kommenden Dienstag Daumen drücken für die Wölfe, damit er vielleicht nächstes Jahr schon Bundesliga spielen darf.