Mit 1:4 kam Hertha BSC am vergangenen Samstagabend gegen Leipzig unter die Räder. Die Tendenz, in der kommenden Saison in der Europa League zu spielen, ist negativ. Als Motivator geht Kapitän Vedad Ibisevic voran, der vorm Finale in der Bundesliga Klartext spricht. Zudem versichert er, dass sein neuer Vertrag keine Ausstiegsklausel beinhaltet.


In den finalen Runde der Saison scheint Hertha BSC der Sprit auszugehen - sechs der letzten acht Spielen gingen verloren. Um die Chance auf die Europa League zu wahren, muss der Spree-Verein am Samstag (15.30 Uhr) beim Absteiger Darmstadt drei Punkte mit nach Hause nehmen. Geht es nach Kapitän Vedad Ibisevic, liegt der Fokus auf die verbleibenden Spiele.

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Blick Richtung Europa: Vedad Ibisevic



„Für eine Analyse ist nach der Saison Zeit, dann reden wir intern ausführlich darüber“, sagt der Herthaner im kicker über die vergangenen Wochen. „Jetzt wollen wir uns belohnen für eine über weite Strecken sehr gute Saison.“ Seinen Vertrag bei der Alten Dame verlängerte der Angreifer im vergangenen November – aus Überzeugung.


Gerüchten zufolge soll Ibisevics neuer Kontrakt eine Ausstiegsklausel enthalten, die bei einem Angebot eines Champions-League-Teilnehmers greifen würde. Darauf angesprochen, erwidert der Bosnier: „Vergessen Sie’s. Ich weiß nicht, wer so etwas in die Welt setzt.“ Er bleibe zu 100 Prozent in Berlin: „Ich bin Kapitän und habe im November erst verlängert. Ich bin hier noch lange nicht fertig.“