Der FC Bayern treibt die Kaderplanung für die kommende Saison weiter voran. Auf der Agenda ganz oben steht die Verpflichtung eines neuen Sechsers. Neben Leon Goretzka von Schalke 04, der nach wie vor im Fokus des deutschen Rekordmeisters steht, rückt nun vor allem Adrien Rabiot an der Säbener Straße in den Vordergrund.


Das Karriereende von Xabi Alonso erschwert die Planungen des FC Bayern. Im defensiv zentralen Mittelfeld bricht somit einer der wichtigsten Säulen der Mannschaft weg. Und Renato Sanches, der im vergangenen Sommer für 35 Millionen Euro aus Portugal in die Isar wechselte, wurde den Ansprüchen bisher in keinster Weise gerecht. Somit treiben die Münchner im Hintergrund die Planungen weiter voran.

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Spielt Adrien Rabiot bald wieder unter seinem alten Lehrmeister?



Laut Sport Bild soll nun erneut Adrien Rabiot von Paris St. Germain in den Fokus Rücken. Bereits Anfang 2014 reisten Scouts der Bayern in die Landeshauptstadt Frankreichs, um den damals noch 18-Jährigen unter die Lupe zu nehmen. „Adrien Rabiot ist exakt der Sechser, wie ihn der FC Bayern derzeit sucht“, erklärte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. „Er ist nicht nur ein Zerstö- rer vor der Abwehr, sondern auch ein exzellenter Spielgestalter.“


Lässt Ancelotti seine Muskeln spielen?


Unter dem jetzigen Bayern-Coach Carlo Ancelotti feierte Rabiot 2012 sein Debüt in der Ligue 1. „Er ist ein sehr guter Spieler“, betonte der Italiener, fügte jedoch an: „Wir haben keinen Kontakt.“ Rabiots Vertrag beim französischen Renommierklub ist noch bis 2019 datierte – und auch deswegen interessant bezüglich eines Transfers. „Ich weiß von PSG-Besitzer Nasser, dass er sehr viel von dem Eigengewächs hält, weshalb er schwer zu bekommen sein dürfte“, erklärte Matthäus.


Weiterhin im Fokus befindet sich auch Leon Goretzka, dessen Vertrag bei Schalke 04 im Sommer 2018 seine Gültigkeit verliert. Sportvorstand Christian Heidel und Berater Jörg Neubauer stehen in regem Austausch. Goretzka soll um zwei Jahre verlängern und im Gegenzug eine Ausstiegsklausel erhalten. „Es gibt nur einen Plan: mit Leon“, sagte Heidel, der damit wohl andeuten möchte, dass Goretzka keine Freigabe erhalten würde.