Bereits vor einer Woche wurde über eine Ausstiegsklausel im Vertrag von Bobby Wood berichtet. Im Falle eines Abstieges würde es den Hamburger SV aber noch schlimmer treffen, als bisher vermutet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich der US-Amerikaner in die Spur gespielt, sich zu einem der Leistungsträger entwickelt. Gleich acht Klubs aus der Premiere League beobachteten den Goalgetter.

Hamburger SV v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga

Während des 2:1-Sieges gegen Borussia Mönchengladbach vor eineinhalb Wochen nahmen laut der Sport Bild zahlreiche Scouts von Premier League-Klubs auf der Tribüne des Volksparkstadions Platz. Demnach begutachteten den US-Amerikaner insgesamt acht Späher aus der englischen Eliteliga, unter anderem von Liverpool, Everton, West Ham, Southampton, Stoke und Überraschungsmeister Leicester.


Wood hat zum Saisonanfang einen bis 2020 datierten Vertrag beim Hamburger SV unterzeichnet. Im Falle eines Klassenverbleibes in der Bundesliga, dürfte der beidfüßig starke Angreifer für festgeschriebene zwölf Millionen Euro von Dannen ziehen. Sollten die Rothosen den Erhalt der Liga nicht schaffen, verringert sich der entsprechende Passus laut der Sport Bild auf fünf Millionen.


„Wir lassen uns nicht treiben“, hatte Vorstandschef Heribert Bruchhagen im Gespräch mit Sky angedeutet. Nach drei guten Spielen, die Wood bislang ablieferte, werde man nicht sofort den Vertrag verlängern und das Gehalt erhöhen, stellte der Manager weiter klar. Zum Problem werden wird vor allem die Zahlungsfreudigkeit der englischen Klubs.


Die Klubs auf der Insel könnten aufgrund ihres TV-Vertrages Wood eine deutliche Gehaltssteigerung bieten. Der schnelle und lauffreudige Nationalspieler, der aufgrund seiner Spielweise prädestiniert für ein Engagement in der Premier League wäre, zählt beim HSV mit 1,5 Millionen Euro zu den Spielern, die am geringsten verdienen. Zum Vergleich: Bankdrücker Pierre-Michel Lasogga bezieht mehr als das Doppelte.