Es war das große Thema der vergangenen Woche in der zweiten Fußball-Bundesliga: Der ehemalige deutsche Nationalspieler Kevin Großkreutz und der Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart trennen sich nach einer Disko-Schlägerei mitten in der Nacht. Das hat in Deutschland für einen großen Aufschrei unter den Fußball-Fans gesorgt - und deswegen wurde eine Petition gestartet. 


Mit einer Online-Petition versuchen einige VfB-Fans nun, die Vereinsführung umzustimmen und ihren Lieblingsspieler zurückzuholen. "Ihr solltet im Interesse unserer Fans und im Interesse des Volkssportes Fußball Kevin Großkreutz eine zweite Chance geben und ihn weiter bei euch spielen lassen", steht in der Petiton. Bis zum Montagmorgen haben bereits mehr als 6.500 Fans unterschrieben. „Er war der einzige Spieler, der sich direkt nach dem Abstieg zum VfB bekannt hat und sein Versprechen in die Tat umgesetzt hat. Er ist einer der letzten Spieler, die alles für ihre Vereine tun würden. Genau solche Typen brauchen wir", so der Initiator der Initiative. 

SG Dynamo Dresden v VfB Stuttgart - Second Bundesliga

Ob diese Aktion etwas bringen wird ist eher unwahrscheinlich, da der Außenverteidiger bereits auf der Pressekonferenz am Freitag mitteilte, dass er erst einmal nichts mehr mit dem Profifußball zu tun haben möchte. 


VfB-Trainer Hannes Wolf war von der Entscheidung des Vorstands verblüfft: „Er hat niemanden umgebracht. Er hat kein Verbrechen begangen, gar nichts. Insofern sollte man da sehr vorsichtig sein, wenn man ihn dafür jetzt verurteilt." Doch die Führungsetage entschied sich bekanntlich anders - und kündigte Großkreutz.