Noch bis zum vergangenen Sommer war Caglar Söyüncü nur den größten Fußball-Experten ein Begriff. Beim SC Freiburg etablierte sich der junge Türke auf Anhieb in der Innenverteidigung und gehört unter Cheftrainer Christian Streich zur Breisgauer Stammbesetzung. Laut Sportvorstand Jochen Saier steht der Youngster im Sommer nicht zum Verkauf.


Hamburger SV v SC Freiburg - Bundesliga

Vom türkischen Zweitligisten Altinordu stieß Caglar Söyüncü im vergangenen Sommer zum SC Freiburg. Durch seine starken Auftritte, die er in seiner ersten Bundesligasaison ablieferte, spielte sich der 20-Jährige auf den Zettel vieler Topklubs. Ein Verkauf steht für Sportchef Jochen Saier aber nicht zur Debatte.


„An Söyüncü hängt kein Preisschild“, erklärt der Vereinsoffizielle dem kicker. „Es gibt keine Schmerzgrenze. In diesem Sommer ist er unverkäuflich, weil wir mit ihm den Weg weitergehen wollen und er das auch möchte.“ Laut dem Fachmagazin hat unter anderem Leicester City die Fühler ausgefahren. Zuletzt wurde auch von einem Interesse der AS Rom, Manchester City und Manchester United berichtet.


Söyüncü selbst, der in Freiburg noch langfristig bis 2021 unter Vertrag steht, kommt ein vorzeitiger Abschied von der Dreisam nicht infrage. „Ich fühle mich genau am richtigen Ort und denke nicht an einen Wechsel im Sommer“, so der zweimalige türkische Nationalspieler. Fakt ist: Spielt das Abwehrtalent weiterhin so überzeugend wie bisher, werden weitere Interessenten hinzukommen, was es für Saier und den SCF nicht einfach machen wird.