Über ein Jahr Verletzungspause hat Lukas Kübler hinter sich. Beim vergangenen Heimspiel gegen RB Leipzig saß der Außenverteidiger erstmals seit seinem Wechsel 2015 vom SV Sandhausen auf der Bank. Der 24-Jährige hatte eine schwere Zeit hinter sich und verrät im Interview auf der offiziellen Homepage der Breisgauer, wie sehr er sich über sein Comeback freut.


Lukas Kübler gibt sich bescheiden. Zu lange war er von der Bildfläche verschwunden und arbeitete hart an einem Comeback. Sein letzter Profi-Einsatz liegt weit zurück. Am 24. Mai 2015 spielte er das letzte mal  – damals noch für seinen alten Arbeitgeber SV Sandhausen. Desto erfreulicher gestaltete sich der Freitagabend beim Heimspiel des SC Freiburg, bei dem er zwar 90 Minuten auf der Bank saß, das wiederum für ihn aber schon ein riesen Erfolg war.


"Auf jeden Fall war es auch ein sehr befreiendes Gefühl, wieder soweit und bereit zu sein, reinkommen zu können. Denn wenn man so lange verletzt war wie ich zuletzt, kann man sich das zwischenzeitlich gar nicht mehr vorstellen. Von daher war das ein gutes Gefühl, wieder ein Stück weiter zu sein."


Lukas Kübler verdrängte am Freitagabend den erfahrenen Verteidiger Aleksandar Ignjovski auf die Tribüne – ein Fortschritt für den Deutschen und ein Vertrauensbeweis seines Coachs Christian Streich. 

Eine so lange Verletzungspause nagt natürlich auch an der Psyche. Kübler gibt sich jedoch selbstbewuss und dankbar: "Es heißt ja, mental sei man nach so einer langen Verletzung immer stärker. Auf jeden Fall ist man danach sicher ein bisschen dankbarer, wenn man trainiert oder spielt und keine Schmerzen mehr hat."


Der Freiburger ist bereit für seinen ersten Einsatz und hat Lust auf die Bundesliga. Momentan hat Pascal Stenzel auf der Verteidigerposition die Nase vorn, doch die Stunde des Lukas Kübler könnte schlagen.


"Und wenn es soweit ist, dann stehe ich auf dem Platz, gebe Gas und freue mich."