HAMBURG, GERMANY - FEBRUARY 07:  Peter Stoeger (L), head caoch Koeln tlks to sport director Joerg Schmadtke before the Bundesliga match between Hamburger SV and 1. FC Koeln at Volksparkstadion on February 7, 2016 in Hamburg, Germany.  (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

1. FC Köln: So stark ist der "Effzeh" im Vergleich zur letzten Saison

​Bei den Geißböcken gab es wie schon in der vergangenen Saison ein Kommen und Gehen im Team von Trainer Peter Stöger. Doch wie stark ist das Aufgebot der Kölner im Vergleich zur letzten Saison wirklich? Ein Vergleich der Zu- und Abgänge der diesjährigen sowie der letztjährigen Sommertransferperiode verschafft den entscheidednen Überblick.

1. Zu- und Abgänge 2015/2016

Für die Saison 2015/2016 verpflichtete der FC mit Anthony Modeste einen Nachfolger für den nach Bremen gewechselten Ujah - dieser Tausch zahlte sich komplett aus. Modeste (15 Tore) war ein Garant für die unter dem Strich solide Saison der Kölner. Darüber hinaus holten die Geißböcke mit Dominique Heintz einen guten Ersatz für den nach Tottenham abgewanderten Kevin Wimmer. Ebenfalls positiv fiel Leonardo Bittencourt auf, der sich im Gegensatz zu Milos Jojic im Kölner Mittelfeld etablieren konnte. Leih-Stürmer Philip Hosiner aus Rennes wusste hingegen nicht zu überzeugen und wurde nicht weiter verpflichtet. 

2. Zu- und Abgänge 2016/2017

​Für die nun anstehende Spielzeit muss der FC zwei wesentliche Abgänge im zentralen Mittelfeld verkraften. Yannick Gerhardt zog es für 13 Mio. Euro zum VfL Wolfsburg, Kevin Vogt (Foto) wechselt für 1,5 Mio. Euro zur TSG Hoffenheim. Auf der Liste der Zugänge stehen bislang Flügelspieler Konstantin Rausch, der ablösefrei aus Darmstadt kommt. Darüber hinaus kommt Marco Höger vom FC Schalke in die Domstadt - für 1,3 Mio. Euro ist er in erster Linie der Ersatz für Vogt. Mit Artjoms Rudnevs kommt zudem ein Stürmer, der die Bundesliga bestens kennt und ebenfalls keine Ablöse kostet.

3. Fazit

​Abgesehen vom Abgang Gerhardts hat der 1.FC Köln nicht wirklich an Qualität verloren. Höger ersetzt Vogt, Rudnevs ersetzt Hosiner, Rausch kommt als zusätzliche Option für die linke Seite. Darüber hinaus hat der "Effzeh" bis dato eine positive Transferbilanz und seine Personalaktivitäten noch nicht abgeschlossen. Mit dem aktuell zur Verfügung stehenden Kader ist für die Kölner definitiv erneut ein einstelliger Tabellenplatz drin, wenn nicht sogar mehr. Das Team ist größenteils eingespielt, der Trainer kann in Ruhe arbeiten und der Sportdirektor beweist regelmäßig ein glückliches Händchen bei Spielertransfers - beste Voraussetzungen also.

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