​Dass der 1. FC Köln an Hannovers Mittelfeldspieler Salif Sané interessiert ist, weiß man nicht erst seit gestern. Vor allem nach dem besiegelten Abstieg der Niedersachsen in die zweite Liga hat Köln-Manager Jörg Schmadtke seine Bemühungen um den 26-Jährigen intensiviert. Während jedoch Hannover zuerst noch zehn Millionen Euro gefordert hat, scheinen sich die Teams bei der Ablösesumme so langsam anzunähern.


Wie die "Bild" berichtet, scheint der Abgang von Salif Sané besiegelte Sache zu sein. Sanés Berater sollen sich mit den 96-Verantwortlichen an einen Tisch gesetzt und erklärt haben, dass ihr Spieler auch in der kommenden Saison definitiv in der Bundesliga spielen wird. "Es geht darum, eine faire Lösung zu finden", wird Berater Philippe Sol bei "bild.de" zitiert. Doch wohin die Reise seines Schützlings genau gehen soll, steht noch nicht ganz fest.


Bisher kam das größte Interesse vom 1. FC Köln. Allerdings waren beide Vereine in ihren Ideen, was man für den Senegalesen auf den Tisch legen müsste, noch sehr weit entfernt. Während Köln-Manager Jörg Schmadtke ein Angebot von über 3,5 Millionen Euro abgab, lachte man auf Seiten der Niedersachsen nur. Sie forderten bisher zehn Millionen Euro.


Laut dem Bericht der "Bild" sollen sich die beiden Vereine jetzt allerdings etwas näher gekommen ein, sodass der Effzeh am Ende eine Summe zwischen sechs und sieben Millionen Euro berappen muss. Sollte der Deal aber wirklich noch platzen, scheint Neven Subotic wieder in den Vordergrund zu rücken.


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