Es hätte ein kleines Fußball-Märchen werden können: Im letzten Sommer lieh der 1. FC Köln den Stürmer Philipp Hosiner nach überstandenen Nieren-Tumor vom französischen ​Klub Stade Rennes aus und hoffte auf eine lange Effzeh-Zukunft für den Stürmer. Doch nun muss der Spieler den Verein bereits nach einem Jahr wieder verlassen: Köln verzichtet auf die Kaufoption für den 26-Jährigen.


FC Ingolstadt v 1. FC Koeln - Bundesliga


Seine Bilanz im Geißbock-Trikot ist enttäuschend: Vier Mal Startelf und Elf Joker-Einsätze stehen bisher auf dem Arbeitsnachweis des Österreichers. Dabei erzielte er nur ein mageres Bundesligator. 


Da der Verein in der kommenden Saison unbedingt einen starken Stürmer neben Modeste haben möchte, wird die Kaufoption für Hosiner nicht gezogen. Die Kölner wollen sich im Sommer nach einem anderen Spieler auf dem Transfermarkt umsehen.


1. FC Koeln v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

 

Der Spieler selbst zeigt sich selbstkritisch zu der Entscheidung: „Eine weitere Zukunft in Köln wäre der Extra-Bonus, aber es ist ja kein Geheimnis, dass meine Leistung bisher nicht so überragend war.“


Für den Stürmer gibt es jetzt einige Optionen: Eine Rückkehr zu Stade Renne gilt als unwahrscheinlich. Schon eher kommt da eine weitere Amtszeit bei Austria Wien in betracht. Die Österreicher haben sich bereits nach einem möglichen Wechsel erkundigt.



Von 2012 bis 2014 trug Hosiner schon einmal das Trikot der Wiener Austria und erzielte dort in 81 Ligaspielen starke 47 Tore. Der Spieler wurde für 1,9 Millionen nach Frankreich verkauft, wo er jedoch überhaupt nicht zum Zug kam. Es folgte die Leihe vom 1. FC Köln - nun kommt es also vielleicht zur Rückkehr zur alten Liebe Austria Wien.