​Im Sommer endet für Pep Guardiola ein Kapitel seines Lebens, denn nach drei Jahren verlässt der katalanische Star-Trainer den FC Bayern, um bei Manchester City seine nächste große Aufgabe anzutreten. In dieser Saison hofft er insgeheim noch auf den Gewinn des Triples, denn nur so würde er seine Zeit beim deutschen Rekordmeister vergolden können - er hätte es verdient!


Bereits in der ersten Saison hatten viele von Guardiola ein Triple erwartet. Damit hätte er nämlich das Triple verteidigt, Jupp Heynckes holte es im Jahr 2013 mit den Münchnern. Allerdings wurde es 'nur' das Double, in der Champions League scheiterten die Bayern in den Jahren 2014 und 2015 im Halbfinale mit empfindlichen Niederlagen.


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Triple ständig im Kopf


Wenn das Champions League-Finale, ob mit Bayern-Beteiligung oder ohne, ausgetragen wurde, dann wird die Zeit von Pep Guardiola an der Isar einer genaueren Betrachtung unterzogen. Falls man das Triple in diesem Jahr nicht holt, dann könnten viele Kritik aufkommen lassen, die Guardiola aber nicht verdient hat.


Für seine Zeit verdient der Katalane vielmehr die allergrößte Anerkennung, denn Pep holte nicht nur bisher zwei Meisterschaften (mit gigantischem Vorsprung) und einen DFB-Pokal-Sieg, sondern er krempelte den gesamten Verein um. Nicht unbedingt personell, sondern von der Spielweise. Anfangs wollte er den Bayern das "Tiki-Taka" aufzwingen, im Laufe der Jahre hat er sich aber auf das Spielermaterial eingestellt und das perfekte System gefunden. Trotzdem beherrschen die Münchner jede Mannschaft, man hat quasi keinen Ballbesitz gegen die Bayern.

FC Bayern Muenchen Celebrate Winning The Bundesliga


Diese Dominanz wird aber nicht nur durch Ballbesitz oder Vorsprünge ausgestrahlt, sondern auch bei einem Blick auf die Partien. In der Liga hat Pep keinem Gegner eine Chance gelassen, viele grandiose Auftritte waren die Folge. 

 

Auch deswegen ist es der eigene Anspruch des akribischen Fußballlehrers das Triple zu gewinnen. Aufgrund der unglaublichen Entwicklung, die der deutsche Rekordmeister genommen hat und des vollen Einsatzes des Trainers, hat Pep Guardiola zum Abschied eindeutig das Triple verdient. Er arbeitet seit seinem Amtsantritt darauf hin, nicht umsonst schwärmen seine Spieler stets überschwänglich über den Perfektionisten!