Borussia Mönchengladbach: 4 Dinge, die Gladbach aus dem Pokal gelernt haben sollte

MAINZ, GERMANY - JANUARY 29: Oscar Wendt of Borussia Moenchengladbach reacts during the Bundesliga match between 1. FSV Mainz 05 and Borussia Moenchengladbach at Coface Arena on January 29, 2016 in Mainz, Germany.  (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

​Vor der Partie am Freitag zum Auftakt des 20. Spieltags gegen Werder Bremen steht die Borussia aus Mönchengladbach bereits unter gehörigem Zugzwang. Die zwei Niederlagen zum Auftakt des Jahres erinnern doch sehr stark an den verkorksten Start der Runde unter Lucien Favre.


Zudem steht die Revanche für das Aus im DFB-Pokal an. Diese Niederlage kann für Andre Schubert eine Art Gradmesser sein, um seine Mannen optimal auf das Duell einzustellen. Wir haben einige Schlüsse aus dem wilden Pokalfight gezogen.

1. Konzentration nach eigenem Erfolg hochhalten

​Gladbach tat sich vor allen Dingen nach eigenem Torerfolg schwer, die Ruhe zu bewahren. Nach dem Ausgleich zum 2:2 durch Branimir Hrgota drehte Werder die Partie innerhalb von vier Minuten zu ihren Gunsten, der Anschlusstreffer in der Schlussminute war für die Borussen zu wenig. 


Die Elf von Andre Schubert verstand es über die gesamten 90 Minuten nicht, das Spiel zu beruhigen und den Bremern ihr Tempo aufzuzwingen. Werder spielte schwungvoll nach vorne und übertrug ihre Spielweise mit wilden Angriffen auf die Fohlen.

2. Kurzpassspiel etablieren

Durch die offensive Spielweise zwangen die Gäste aus Bremen ​die Borussia immer wieder zu langen Bällen aus der Verteidigung. Beide Stürmer von der Weser standen hoch und ließen das gefürchtete Kurzpassspiel nicht aufkommen.


Am Freitag kommt es dann vor allem auf Granit Xhaka an, das Passspiel der Fohlen zu koordinieren und besser zu etablieren.

3. Chancenverwertung steigern

Die ​Chancenverwertung ist das alte Leid der Borussia aus Mönchengladbach. Spielerisch läuft es bis zum gegenerischen Strafraum meist sehr flüssig, doch dann beißen sich die Schützlinge von Andre Schubert oftmals die Zähne an der gegnerischen Hintermannschaft aus.


Im Pokalfight gegen Bremen kreierte man deutlich mehr Chancen. Geschuldet war dies der offensiven Ausrichtung des Gegners. Jedoch versäumten die Gladbacher die Vielzahl von Möglichkeiten auch gewinnbringend zu nutzen.

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4. Die Seiten dicht halten

​Zwei Treffer konnten die Bremer im Pokal-Achtelfinale über die linke Abwehrseite der Borussia erzielen. Darunter das überaus wichtige 3:2 durch Claudio Pizarro. 


Gladbach muss nun am Freitag diese Läufe über Außen unterbinden und im Zentrum aggressiver gegen den Ball verteidigen. 

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