LONDON, ENGLAND - OCTOBER 03:  Radamel Falcao Garcia of Chelsea reacts during the Barclays Premier League match between Chelsea and Southampton at Stamford Bridge on October 3, 2015 in London, United Kingdom.  (Photo by Jordan Mansfield/Getty Images)

Die Flop-11 des Jahres: Die größten Enttäuschungen Europas in dieser Saison

​In Europas Ligen sind die besten Fußballer der Welt beheimatet, doch nicht immer wissen alle Profis zu überzeugen. Das sind die elf Spieler, die es in diesem Jahr in die Flop-11 des Jahres geschafft haben:

1. Simon Mignolet

​Der Keeper des FC Liverpool offenbart in dieser Saison immer wieder, weshalb er in der belgischen Nationalmannschaft nur die Nummer Zwei ist. Des öfteren unterlaufen Mignolet in dieser Saison Patzer und er zeigt eklatante Schwächen -  vor allem in der Strafraumbeherrschung. Auch die Sekundenregel beim Abschlag hat der Belgier nicht verinnerlicht, wie sich in der Europa League gegen Girondins Bordeaux zeigte.

2. Alvaro Arbeloa

Obwohl Arbeloa und sein Trainer bei den Königlichen von Real Madrid, Rafael Benitez, bereits beim FC Liverpool zusammen arbeiteten, ist der Verteidiger in dieser Saison wenig gefragt. Nur drei Partien bestritt Arbeloa in dieser Saison, stand häufig nicht im Kader oder musste 90 Minuten auf der Bank schmoren. 

3. Eliaquim Mangala

​Für den Innenverteidiger griff Manchester City tief in die Tasche. Rund 54 Millionen Euro bezahlten die "Citizens" in der vergangenen Saison, um den Franzosen vom FC Porto loszueisen. Die Investition hat sich bislang nicht rentiert und Mangala kann der bezahlten Summe nicht gerecht werden. Zuletzt gegen Arsenal London spielte der Franzose zwar 90 Minuten durch, machte aber keine gute Partie.

4. Medhi Benatia

​Zwar wurde Benatia in dieser Saison häufig durch Verletzungen zurückgeworfen und laboriert auch derzeit an einer Muskelverletzung. Dennoch konnte sich der Marokkaner beim deutschen Rekordmeister bislang nicht beweisen und ist nach der Genesung von Holger Badstuber und Javier Marinez wohl nur noch Verteidiger Nummer Vier bei den Bayern.

5. Antonio Rüdiger

Beim AS Rom zeigt der Nationalspieler, wie das gesamte Team, in dieser Saison eher mittelmäßige Leistungen. Zwar gehört Rüdiger mittlerweile wieder zum Stammpersonal der Römer, doch er scheint in Italien noch nicht endgültig angekommen zu sein und muss deutlich mehr zeigen, um für die EM im kommenden Jahr berufen zu werden.

6. Keisuke Honda

​Der Japaner hat seinen Stammplatz beim AC Mailand unter dem neuen Trainer Sinisa Mihajlovic verloren. Doch einen Wechsel auf eigene Faust hat Honda ausgeschlossen. Er will sich bei den Mailändern, trotz zuletzt häufig schwacher Leistungen, durchsetzen und seinen Stammplatz zurückgewinnen. 

7. Bastian Schweinsteiger

​Noch ist es dem Weltmeister nicht gelungen, sich bei seinem neuen Arbeitgeber Manchester United durchzusetzen. Zwar bestritt Schweinsteiger in der Premier League 15 Partien, dennoch haben sich die Verantwortlichen deutlich mehr von der Erfahrung des Neuzugangs erhofft. Es bedarf einer Steigerung, wenn Schweini die Kritiker in England verstummen lassen will.

8. Oscar

Beim FC Chelsea fällt der Brasilianer inzwischen nur noch durch seine Inkonstanz auf. Mal glänzt Oscar mit starken Leistungen, im drauffolgenden Spiel nimmt man ihn beinahe gar nicht wahr. Womöglich leidet der 24-Jährige an seinen Dauereinsätzen ohne Pause für Club und Nationalmannschaft. In dieser Spielzeit spiegelt der Brasilianer den schlechten Tabellenplatz des amtierenden englischen Meisters wieder.

9. Mario Balotelli

Die Verpflichtung von Mario Balotelli wird der FC Liverpool vermutlich noch immer bereuen. Es war ein einziges Missverständnis zwischen den "Reds" und dem polarisierenden Italiener. In dieser Saison spielt Balotelli wieder beim AC Mailand und wird seine Seuche nicht los. Erst vier Einsätze machte der bullige Stürmer für Milan und fällt seit dem siebten Spieltag mit Verletzungen aus.​

10. Stephan El Shaarawy

​Neben seiner weiterhin auffälligen Frisur hat El Sharaawy beim AS Monaco wenig zu bieten. In 15 Ligaspielen gelang es dem Italiener nicht ein einziges Tor zu erzielen. Auch sonst ist El Shaarawy noch nicht in der Ligue 1 angekommen und bestritt nicht ein Spiel über 90 Minuten. Vermutlich ist er glücklich, dass er an Monaco nur ausgeliehen ist.

11. Radamel Falcao

​Bei keiner seiner Stationen in der Premier League wurde Falcao glücklich. Nach dem Missverständnis mit Manchester United ist der Stürmer auch beim FC Chelsea lediglich Ersatzspieler und wurde in den meisten Spielen nur als Joker eingewechselt. Ein Glück für den Kolumbianer, dass der Wechsel zurück zum AS Monaco, wo Falcao eine erfolgreiche Zeit erlebte, bereits feststeht.

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