​Eine enttäuschende Woche geht für Borussia Mönchengladbach zu Ende, denn man verlor gleich drei Partien in Folge und kassierte eine Vielzahl von Gegentoren. Einziger kleiner Hoffnungsschimmer in der letzten Niederlagen im Pokal gegen Werder Bremen war der 22-jährige Branimir Hrgota, der in der laufenden Saison noch fast gar nicht zum Einsatz kam.


In nur 27 Minuten im Pokal-Spiel erzielte der junge Schwede gleich zwei Treffer, womit er die Hoffnung auf ein mögliches Weiterkommen zumindest etwas länger aufrechterhalten konnte, selbst wenn am Ende nichts dabei heraussprang.


Startelfeinsatz als Belohnung?


Borussia Moenchengladbach v Werder Bremen - DFB Cup

In dieser Saison wollte Branimir Hrgota endlich mehr Einsatzzeiten erhalten, den Status als Rotationsspieler galt es hinter sich zu lassen, sondern mehr Einsätze von Beginn an waren das Ziel. Während das aber letzte Saison unter Favre noch häufig der Fall war und Hrgota immer mal wieder sogar von Beginn an über eine längere Zeit spielen durfte, scheint das in dieser Saison noch weit entfernt.

 

Aktuell steht der junge Angreifer erst bei 57 Einsatzminuten. 27 davon nun mal im Pokal,  es waren also in der Bundesliga in 4 Einsätzen nur 30 Minuten, viel zu wenig für ihn und besonders unter dem neuem Trainer André Schubert sind nur 8 Minuten zu verzeichnen. Dabei ist Hrgota eines der größten Offensivtalente aus Schweden, spielte nicht nur für die Jugendnationalmannschaften, sondern durfte sogar schon für die A-Nationalmannschaft auflaufen. Die letzten Jahre verliefen eigentlich recht zufriedenstellend, denn nach seinem Wechsel mit 19 Jahren von Jönköping aus Schweden nach Gladbach, konnte er sich stetig entwickeln, durfte immer mehr spielen und steht daher seit Sommer 2012 bei 83 Einsätzen für die 'Fohlen', dabei erzielte er 19 Tore und bereitete 7 vor. Das Talent ist also vorhanden, nur durchsetzen konnte er sich noch nicht. Ist also nach der überzeugenden Leistung im Pokal jetzt seine Chance unter Schubert gekommen?


Borussia Moenchengladbach v Werder Bremen - DFB Cup

Vor der Winterpause könnte Hrgota es wirklich einmal schaffen, denn es geht gegen noch zuhause gegen den Aufsteiger aus Darmstadt und in der Offensive herrscht größte Not für die Elf vom Niederrhein, denn aufgrund von vielen Verletzungen mussten in den letzten Wochen immer die selben Spieler spielen, eine Pause vor der Pause würde daher jeder gerne erhalten und Hrgota bewies, dass er weiß, wo das Tor steht!