DFB Pokal Trophy during the DFB Pokal match between Schalke 04 and Borussia Monchengladbach on October 28, 2015 at the Veltins Arena in Gelsenkirchen, Germany.(Photo by VI Images via Getty Images)

DFB-Pokal: 5 Gründe, warum der 1. FC Nürnberg die Hertha schlägt

​Am Mittwochabend empfängt der zweitklassige 1. FC Nürnberg den Bundesligisten Hertha BSC. Die Cluberer sind derzeit in einer sehr guten Form und haben jede Chance auf das Weiterkommen. Hier sind fünf Gründe, warum die Nürnberger Berlin schlagen:

1. Heimspiel

​Die Auslosung hat dem 1. FC Nürnberg ein Heimspiel geschenkt, das ist in dieser Saison die halbe Miete. In der Liga haben die Cluberer noch kein Heimspiel verloren und holten aus zehn Spielen vor heimischem Publikum sagenhafte 22 Punkte. Auch in der 2. Runde des Pokals durfte man im Grundig-Stadion ran und warf die Fortuna aus Düsseldorf mit 5:1 aus dem Wettbewerb.

2. Hertha kann kein Pokal

​Es gibt Vereine, die als Pokal-Mannschaften bekannt sind - Hertha BSC gehört nicht dazu. In den vergangenen Jahren mussten die Berliner im DFB-Pokal immer früh die Segel streichen, auch in dieser Saison hatte man im Pokal seine Probleme. Beim Underdog FSV Frankfurt konnte man sich nur mühevoll mit 2:1 nach Verlängerung durchsetzen.

3. Direkter Vergleich

​Die Hertha scheint den Nürnbergern zu liegen: Von den letzten zwölf direkten Duellen gewannen die Franken acht Partien, die Berliner konnten nur zwei Matches gewinnen. Der Club scheint immer die richtigen Mittel zu finden, um den Hauptstädtern weh zu tun.

4. Flutlichtspiel

​In dieser Saison sind die Nürnberger in Flutlichtspielen besonders stark und verloren nur zur Saisoneröffnung gegen den SC Freiburg unter Flutlicht. Flutlichtspiele haben eine ganz besondere Atmosphäre und kommen besonders den Underdogs zugute. Auch dieser Aspekt kann eine ganz entscheidende Rolle spielen.

5. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze

Diese Phrase ist jedem Fußballfan hinlänglich bekannt und wird gerne angewendet, wenn man nach Gründen für eine Pokalüberraschung sucht. Doch hinter diesem Satz steckt nun einmal viel Wahres. In einem einzigen Spiel ist jede Mannschaft zu schlagen, ganz egal wie hoch der Klassenunterschied ist.

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