FRANKFURT AM MAIN, GERMANY - DECEMBER 06: Headcoach Armin Veh of Eintracht Frankfurt interviewed prior to the game against SV Darmstadt 98 at Commerzbank-Arena on December 06, 2015 in Frankfurt am Main, Germany.  (Photo by Oliver Kremer at Pixolli Studios/Getty Images)

Eintracht Frankfurt: Nach Vehs-Wutrede - Diese 3 Spieler stehen in der Kritik

​Armin Veh hat seiner Wut bei Eintracht Frankfurt zum ersten Mal in dieser Saison Luft gemacht. Mit teils heftigen Worten kritisierte er seine eigene Mannschaft. “Bevor ich gehe, gehen ein paar andere“, ließ sich der Trainer zitieren und nannte explizit Namen von Spielern, die er jetzt in der Verantwortung sieht.Wir zeigen euch die drei Kritisierten.

1. Alexander Meier

​Wenn es um die Einstellung in einer Mannschaft geht, ist der Kapitän immer in der Verantwortung. Dabei galt Meier noch nie als Typ der lauten Worte. Wenn er nicht mit Leistungen auf dem Platz vorangeht, fehlen ihm sämtliche Argumente. Alex Meier scheint auch noch nicht ganz realisiert zu haben, wie brenzlig die Situation für die Eintracht seit Wochen ist. "Natürlich ist die Situation gefährlich, da muss man nur auf die Tabelle schauen. Das wussten wir in den letzten Wochen aber auch schon.", ließ sich der Mittelstürmer nach dem Spiel gegen Mainz vernehmen. Warum er dann in eben jenem Spiel nach wiederholt schwacher Leistung auch noch mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde, bleibt umso unverständlicher.

2. Bastian Oczipka

​Der Linksverteidiger war in der Saison 2012/13 unter Armin Veh zur Eintracht gestoßen und hatte mit seinen neun Vorlagen in der Bundesliga maßgeblichen Anteil an der Europa-League-Teilnahme der Frankfurter. In der Defensive noch nie der Sicherste, bringen auch Oczipkas selten gewordenen Flankenläufe nichts mehr ein. Nur eine Vorlage gelang dem Linksverteidiger in dieser Saison. Dass die Eintracht komplett ungefährlich bei Standards ist, ist auch Oczipkas Verdienst. Ähnlich wie Kapitän Meier ist er ebenfalls niemand, der große Reden schwingt. Daher müsste auch er wieder mehr mit Leistung und Einsatzwillen vorangehen.

3. Stefan Aigner

​Einsatzwillen ist Stefan Aigner wahrlich nicht abzusprechen. Diesen wandelte er zuletzt aber in zu viel Aggressivität auf dem Platz um, anstatt sich auf seine Stärken zu konzentrieren. Gegen Hannover 96 hatte Aigner durch ein frühes Foul ein Zeichen gesetzt. Die Eintracht gewann auch dank Aigners Vorlage zum Siegtreffer mit 2:1. Ein ähnliches Verhalten ging im Derby gegen Darmstadt aber nach hinten los. “Wenn ich sehe, wie uns der Wagner die ganze Zeit verarscht, ständig Theater macht und keiner wehrt sich... Das geht mir mit meinen 54 Jahren noch an die Nieren.“, bemängelte Armin Veh explizit die Zweikampfführung, die den robuster auftretenden Darmstädtern in die Karten gespielt hatte.

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