10 Dinge, die in der Kreisliga anders ablaufen, als in einer Profiliga

Wir alle lieben die Kreisliga. Einige von uns sind auch in einer solchen Liga aktiv. Doch warum ist die Kreisliga so toll? Und wo liegen eigentlich die großen Unterschiede zu einer Profiliga?


Hier sind zehn Dinge, die in der Kreisliga anders ablaufen, als bei den Profis. Viel Spaß!

10. Training ist völlig überbewertet

​Eine Kreisliga-Mannschaft trainiert durchschnittlich immer zwei Mal pro Woche und tritt dann am Wochenende zu einem ihrer Spiele in der Liga an.

Einige Spieler besuchen allerdings gar nicht erst das Training und stehen dann am Wochenende pünktlich auf der Matte, um am Spiel teilzunehmen. Meistens hat der Trainer gar keine andere Chance, als sie spielen zu lassen. Schließlich muss man ja auch irgendwie mit elf Mann auf dem Platz stehen.

9. Nur zu zehnt? Egal!

​Haben sich auch nur zehn Leute für ein Spiel angekündigt, wird die Partie nicht abgesagt. Im Gegenteil: Die Spieler fahren dann erst recht zu ihrem Spiel um sich eine saftige Klatsche abzuholen. Die Motivation ist dann schließlich noch höher und die Enttäuschung nach der Niederlage hält sich einigermaßen in Grenzen.

8. Greenkeeper? Was ist das?

​Den Bundesligisten steht zur Pflege ihrer Rasenplätze ein Greenkeeper zur Verfügung, die das Grün pflegen. Somit können sie Woche für Woche auf einem traumhaften Untergrund Fußball spielen.


In der Kreisliga sieht dies meistens anders aus. Hier wird auch mal auf Asche gespielt. Der Platz ist Wind und Wetter ausgesetzt und sieht dementsprechend auch so aus. Der Höhepunkt jedes Spieles: Vor einer Partie muss meistens ein Spieler der Heimmannschaft mit dem Kreidewagen die Spielmarkierungen ziehen, weil der Platzwart dies vergessen hat. Oder weil er einfach keine Lust dadrauf hatte.

7. Leistung bringen oder Auswechslung

​Wenn man keine Leistung bringt, wird man ausgewechselt. Dies ist in der Bundesliga und auch in der Kreisliga der Fall. Doch in den Kreisligen kommt es meist auch noch dazu, dass die eigenen Mitspieler bei schlechten Leistungen einen derart niedermachen, dass der Trainer sich quasi gezwungen sieht, den Spieler rauszunehmen.

6. Ein einziger Trikotsatz

​Jeder Fußballer einer unterklassigen Amateurmannschaft kennt das Problem. Auf der Fahrt zu einem Auswärtsspiel kommt oft die Frage auf: "Wer hat eigentlich die Trikots?"

Mal wieder wurde der einzige Trikotsatz, den man von hart erspartem Geld gekauft hat, im Vereinsheim vergessen. In den Profiligen ist dies nicht so. Hier hat eine Mannschaft meistens gleich mehrere Trikotsätze mit.

5. Platz unbespielbar? Gibt's nicht!

Ascheplätze sind doch etwas Tolles! Im Sommer staubtrocken, im Herbst und Winter patschnass. So kommt es nicht selten dazu, dass in manchen Fußballverbänden ganze Spieltage abgesagt werden.


Doch geht es nach den Spielern, würde man am liebsten immer spielen. Egal, wie dreckig man nach einer Begegnung ist und wie nass und rutschig der Platz ist. Wir alle wissen schließlich, in den Profiligen gibt es zu viele "Primadonnas", die nur auf extrem gut gepflegten Rasenplätzen auflaufen würden.

4. Anfahrt zum Auswärtsspiel auf den letzten Drücker

​Beim sogenannten "Abschlusstraining" einer Kreisliga-Mannschaft wird immer der Treffpunkt für das nächste Auswärtsspiel bekanntgegeben. Doch es ist fast immer der Fall, dass einige Spieler zu spät kommen, sodass man immer auf den letzten Drücker und mit zu vielen Insassen im Auto losfährt.


Gut, dass man nicht immer pünktlich kommen muss. Schließlich sind auch die Schiedsrichter und die gegnerische Mannschaft oft verspätet.

3. Bier: Das Wasser der Kreisligafußballer

​Wasser ist das wohl wichtigste Getränk für die Fußballer. Doch die Kreisligen stellen eine große Ausnahme dar.


Hier wird anstelle von Wasser oft zu Bier gegriffen. Geht ja schließlich nur um Punkte und nicht um Prämien und Gehälter. Auch der Zigarettenkonsum - unter anderem auch während der Partie - ist hier gern gesehen und bei manchen Vereinen sogar erwünscht.

2. Aufwärmen wird überbewertet

​Der Trainer einer Kreisliga-Mannschaft kann einem manchmal schon leid tun. Nicht viele Mannschaften halten sich immer an die Vorgaben ihres Trainers. Somit verzichten einige Spieler auch auf das so wichtig angepriesene Aufwärmen vor der Partie oder vor dem Training.

Sie machen sich lieber mit Gesprächen warm, trinken ein Bierchen oder rauchen eine Kippe.

1. "Auslaufen" in der Kneipe

​Nach einem Spiel werden die Profifußballer von ihren Trainern meist auf das Feld geschickt, wo sie auslaufen sollen. In den Kreisligen läuft es anders ab. Naja, fast. Hier wird das Auslaufen halt woanders abgehalten: In der Kneipe.

Dort trifft man sich mit seinen Freunden und Mitspielern nach einer Partie und trinkt ein paar Bierchen, unterhält sich und analysiert die jüngste Niederlage, wie in einer Talkshow.

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