Die nervigsten Fußballexperten im deutschen Fernsehen

​Experten gehören im Fernsehen wohl oder übel dazu, doch manche dieser Experten vertreten so irrsinnige Meinungen, sind so parteiisch wie ein eingefleischter Ultra-Fan, sprechen so herablassend über manche Vereine und Spieler, dass sie sich im Laufe der letzten Jahre beim allgemeinen Fußballfan unbeliebt gemacht haben. Im folgenden sehen Sie die fünf nervigsten Fußballexperten im deutschen Fernsehen. 

5. Stefan Effenberg

​Ohne Zweifel war Stefan Effenberg, der Tiger, ein grandioser Fußballer. Doch vor der Kamera, als Fußballexperte, hat er gar nichts verloren. 

"Effe" hat kürzlich seinen Trainerschein gemacht und viele haben sich bereits gefreut, ihn nicht mehr im Fernsehen als Experten sehen zu müssen. Doch er scheint wohl lieber das weiter zu machen, was er nicht wirklich kann.

4. Steffen Simon

​WDR-Sportchef Steffen Simon sorgte schon des Öfteren für Gesprächsstoff in den sozialen Netzwerken. Er schafft es nicht, ein Spiel unparteiisch zu kommentieren. Höhepunkt seiner Karriere war wohl das Relegationsspiel zwischen dem HSV und dem Karlsruher SC im vergangenen Mai. User schrieben danach im Netz unter anderem Sätze wie die Folgenden: 


"Simon hat noch nicht ganz kapiert, dass der HSV gegen den KSC spielt und nicht Deutschland gegen England?" oder "Das ist hier kein Zweitligastadion." -

Simon hat seine Neutralität endgültig abgelegt. "

3. Lothar Matthäus

"Lodda" Matthäus war ein begnadeter Fußballer. Doch bei den Meinungen, die er Woche für Woche im deutschen​ Fernsehen vertritt, raufen sich bei dem normalen Fußballfan schon mal öfter die Haare im Nacken. Zwar muss man Matthäus zu Gute halten, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt und das ausspricht, was er denkt; doch genau das ist auch der Nachteil bei ihm: Durch seine "Schlagfertigkeit" scheint oft eine Unkenntnis und Primitivität durch, die für einen TV-Experten nicht sehr förderlich sind. 

2. Fritz von Thurn und Taxis

​Fritz von Thurn und Taxis ist eine Legende im deutschen Fernsehen. Die einen mögen ihn, die anderen, wohl der Großteil, verabscheuen ihn... Der Österreicher weiß durch seine Eloquenz wie kein Zweiter für Heiterkeit zu sorgen. Sprüche wie "Das war eine schwierige Abseitsentscheidung - da muss ich mich beim Linienrichter pardonieren" oder "Craig Bellamy - ein Tunichtgut, der gerne mal einen über den Durst trinkt" sind wohl oder übel in die Geschichte eingegangen. Das Spiel kann noch so langweilig sein, Emotionen sind trotzdem immer da, wenn Thurn und Taxis die Partie moderiert. 

1. Marcel Reif

​Niemand ist so oft in der Kritik wie Marcel Reif. Er polarisiert die Fußballfans: Die einen meinen, er sei ein Bayern-Fan durch und durch, die Bayern-Fans meinen, er würde den Rekordmeister hassen. Auch gibt es wohl keinen TV-Reporter, der seine Meinung in einem Spiel so oft ändert, wie Marcel Reif. 

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