Das Topspiel des zweiten Spieltags in der Fußball-Bundesliga bestreitet der Hamburger SV gegen den VfB Stuttgart. Vor allem die Schwaben werden bei diesem Auswärtsspiel sehr motiviert sein, schließlich haben einige Spieler noch ein Hühnchen zu rupfen.


Denn es geht am Samstag nicht nur gegen den HSV, sondern auch gegen Bruno Labbadia, der von 2010 bis 2013 Trainer beim VfB war und dort eigentlich einen guten Job gemacht hat, schließlich führte er die Schwaben 2013 ins Finale des DFB-Pokals. Trotzdem haben einige Spieler der Stuttgarter nicht die schönste Erinnerung an die Zeit unter Labbadia und möchten ihm daher zeigen, dass er sich damals geirrt hat und sie mehr drauf haben als er denkt. Deshalb werden diese vier Spieler nun besonders motiviert sein:


VfB Stuttgart v 1. FC Koeln - Bundesliga

Einer von ihnen ist Daniel Didavi, der am Ende der vergangenen Saison aufblühte und durch seine Treffer und stets guten Leistungen den VfB vor dem Abstieg bewahrte. Unter Labbadia verletzte sich der 25-Jährige und kam in den gesamtem drei Jahren nur zu vier Kurzeinsätzen und wurde dann an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen. Sein Verhältnis zum Trainer war so schlecht, dass er gar nicht mehr nach Stuttgart zurückkehren wollte.


VfB Stuttgart  - Team Presentation

Auch Christian Gentner hat die Zeit mit Labbadia nicht in guter Erinnerung. Der Mittelfeldmann bekam von ihm damals kein Ansehen und konnte so seine Leader-Position nicht ausspielen und kritisierte seinen Coach damals sogar öffentlich wegen des schlechten Umgangs mit ihm.


VfB Stuttgart  - Team Presentation

Neben Didavi und Gentner dürfte auch Alexandru Maxim hochmotiviert sein, um seinen ehemaligen Trainer eins auswischen zu können. Der Offensivmann war einst Labbadias Wunschspieler, doch am Ende saß er meist nur auf der Bank, da der Coach nicht mit der Einstellung und dem Fitnessstand des Rumänen zufrieden war.


Und zu guter letzt wäre da noch Georg Niedermeier, der von Labbadia immer wieder neue Innenverteidiger vor die Nase gesetzt bekommen hat, sodass der 29-Jährige nie sein ganzes Potential zeigen konnte.


Eine extrem wichtige Partie


Doch nicht nur die eben genannten vier Spieler sollten hochmotiviert sein, auch die restliche Mannschaft des VfB muss gegen den HSV alles geben, denn mit einer weiteren Niederlage würde man weiterhin mit null Punkten auf dem Konto in der Tabelle weit unten stehen und der Fehlstart in die neue Saison wäre endgültig perfekt.


Man darf gespannt sein, ob die Stuttgarter ihr Versprechen wirklich halten und sie ihrem ehemaligen Coach einen sehr ungemütlichen Fußballabend bescheren werden.