Tempo ist nicht alles: 10 langsame Fußballer, die es weit gebracht haben

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​Geschwindigkeit ist und war im Fußball eine der wichtigsten Qualitäten eines Spielers. Besonders im modernen Fußball platziert sich das Tempo im Zentrum des Spiels und kann über Sieg und Niederlage entscheiden. Diese 10 Fußballer sind und waren nicht besonders schnell auf den Beinen, haben es aber dennoch sehr weit gebracht.

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10. Juan Roman Riquelme

​Aus den armen Vierteln Argentiniens gelang Juan Roman Riquelme der Sprung in den Profifußball. Genauer gesagt zum FC Barcelona, für die der offensive Mittelfeldspieler eine Saison spielte, ehe es ihn zum FC Villarreal zog.

 

Riquelme glänzte durch seine Ballkontrolle, seine Kreativität und seinen Spielwitz. Mit seinen Qualitäten konnte der Argentinier sogar seine mangelnde Lauffreudigkeit und sein langsames Tempo kompensieren.

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9. Per Mertesacker

LONDON, ENGLAND - JANUARY 04:  Per Mertesacker of Arsenal celebrates after scoring the opening goal during the FA Cup Third Round match between Arsenal and Hull City at Emirates Stadium on January 4, 2015 in London, England.  (Photo by Paul Gilham/Getty Images)

​Der 'BFG' - Big 'friendly' German - Per Mertesacker, erarbeitete sich seinen Weg vom SV Werder Bremen über die deutsche Nationalmannschaft zum FC Arsenal. In London trägt der Innenverteidiger mittlerweile die Kapitänsbinde und darf sich seit dem vergangenen Sommer sogar Weltmeister nennen.

 

Viele Experten und Kritiker prognostizierten, dass Mertesacker den Anschluss an die Spitze verlieren würde, da er zu langsam für das schnelle Spiel, welches sich in den vergangenen Jahren etablierte, sei.

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8. Teddy Sheringham

​Allen Fans des FC Bayern Münchens wird Teddy Sheringham nicht nur ein Begriff, sondern gleichzeitig ein Dorn im Auge sein. Im legendären Champions-League-Finale von 1999, drehte der eingewechselte Stürmer ein 1:0 für die Bayern noch in der Nachspielzeit in ein 2:1 für seinen Verein, Manchester United.

 

Der langsame, aber gerissene Stürmer erlebte nicht nur in Manchester eine glorreiche Zeit, sondern auch bei den Tottenham Hotspurs, bei West Ham United, uvm. Noch mit 40 Jahren schlurfte Teddy Sheringham über die englischen Fußballplätze.

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7. Michael Carrick

​Häufig sieht es so aus, als würde Michael Carrick ein ganzes Spiel im Dauerlauf absolvieren. Großartige Sprints sieht man von dem Engländer selten bis gar nicht.

 

Dennoch hat es der zentrale Mittelfeldspieler bei Manchester United weit gebracht und neben zahlreichen nationalen Titeln auch die Champions League gewonnen. Noch immer ist Carrick ein wichtiger Teil der 'Red Devils'.

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6. Xabi Alonso

​Champions-League-Sieger mit dem FC Liverpool und Real Madrid, englischer und spanischer Pokalsieger, deutscher und spanischer Meister. Zudem gewann Xabi Alonso die Welt- und die Europameisterschaft mit Spanien.

 

Der zentrale Mittelfeldspieler hat nahezu alles gewonnen, was man gewinnen kann und spielte bei jedem Titelgewinn eine elementare Rolle. Und das, obwohl Alonso ein unglaublich langsamer Spieler ist, dem es trotzdem gelingt, die Fäden im Mittelfeld zu ziehen.

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5. Toni Kroos

​Besonders sprintgewaltig und explosiv ist Toni Kroos nicht gerade. Stets sieht es so aus, als würde der zentrale Mittelfeldspieler eher über den Platz schleichen. Dennoch wurde Kroos Weltmeister, deutscher Meister und Champions-League-Sieger.

 

Mittlerweile spielt Toni Kroos bei Real Madrid, ist Stammspieler und kriegt sehr viel Anerkennung von der Nation, seinem Verein und seinen Mitspielern.

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4. Dimitar Berbatov

​Wer Dimitar Berbatov kennt, der muss ihn einfach lieben. Nie sah es so aus, als würde der Bulgare mehr investieren, als er müsste. Der Ex-Leverkusener stand einfach immer goldrichtig und war immer für eine Überraschung gut.

 

So bemerkte auch kaum jemand den rasanten Aufstieg des Stürmers, der sich zunächst einen Namen bei Bayer 04 Leverkusen machte und anschließend auf die Insel zu Manchester United wechselte, mit denen er große Erfolge feierte.

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3. Zlatan Ibrahimovic

​Zlatan Ibrahimovic - Der Mann, der alles kann? Tatsächlich hat der Schwede zwei Schwächen. Seine Lauffreudigkeit und sein mangelndes Tempo. Den meisten fallen diese Schwächen nicht auf, da der Stürmer diese mit unglaublichen Toren und Aktionen kompensiert.

 

Ibrahimovic hat es dennoch weit gebracht. Der exzentrische Stürmer wurde mehrfach niederländischer, spanischer, italienischer und französischer Meister. Lediglich die Champions-League-Trophäe fehlt 'Ibrakadabra'.

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2. Ronald Koeman

​Ronald Koeman, jetziger Trainer des FC Southampton, war auch als Spieler sehr erfolgreich. Mit Ajax Amsterdam wurde der Mittelfeldspieler mehrfacher niederländischer Meister, selbiges gelang Koeman auch in der spanischen Liga beim FC Barcelona.

 

Koeman galt zu seiner Zeit als einer der besten Spieler Europas, seine einzige Schwäche lag in seinem mangelnden Tempo. Gut, dass der Niederländer als Trainer nicht so schnell auf den Beinen sein muss.

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1. Andrea Pirlo

​Nicht fehlen darf in diesem Ranking natürlich Andrea Pirlo. Der italienische 'Zauberer' schwebt so würdevoll und anmutig über den Rasen, dass man gerne vergisst, wie langsam sich der Mittelfeldspieler bewegt.

 

Es scheint, als würde der geniale Passgeber kaum den Mittelkreis verlassen, steht damit aber absolut im Zentrum des Spiels und macht seine mangelnde Laufleistung durch seine unglaublichen fußballerischen Qualitäten wieder wett.

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